Ein bayrischer blau-weißer Wiesn Sweet Table

Dienstag, 23. September 2014

Hui, ist mein letzter Blogbeitrag wirklich schon über 4 Wochen her?!
Das lag weniger daran, dass es nichts zu erzählen gab, sondern eher daran, dass zuviele Events in den letzten Wochen anstanden, so dass ich einfach nicht dazugekommen bin, etwas für euch aufzuschreiben.

Jetzt sind aber die stressigen Wochen mit einer 4stöckigen Hochzeitstorte für eine Freundin (dazu bald mehr), einigen Kursen (auch dazu bald mehr) und mein großer bayrischer Sweet Table zum Wiesn-Beginn geschafft und ich habe endlich wieder Zeit und Muße, einen Beitrag zu schreiben.



"Wiesn-Sweet-Table??" Werden sich jetzt eventuell einige treue Leser/innen denken? "Hat sie das nicht schonmal gemacht?"
Ja, hab ich. Und zwar bereits 2012 und 2013. Kleine Geschichte dazu: Mein Mann trifft sich seit einigen Jahren mit einer Handvoll Freunden zum Wiesn-Anstich und läutet mit einem gemütlichen Weißwurst-Frühstück und einer Mass Wiesn-Bier daheim die Wiesn ein. Aus diesem kleinen Festchen wurde mit den Jahren ein immer größeres Event, was wir in unserer 60qm Wohnung hier ausrichten. Seit 3 Jahren backe ich jedes Jahr einen Sweet Table und versuche mich dabei jedes Mal zu steigern.

Bereits vor Monaten begann die Planung und ich machte mir Gedanken, welche Leckereien und Dekoration ich gerne möchte. Schon vor 2-3 Monaten hatte ich beschlossen, dass ich uuuunbedingt einen Holzlatten-Hintergrund möchte. Eine passende Tapete war schnell im Internet gefunden, die Befestigung war dann schon weit schwieriger. Mein Mann hat es dann aber doch geschafft, mithilfe von zwei dünnen Holzlatten die Tapete vorrübergehend an der Wand zu befestigen.
Weinkisten für die Deko hatte ich mir schon vor einiger Zeit besorgt und nachdem mein Schatz auf meinen Wunsch auch noch ein Baumarkt-Brett als Untergrund hellblau lackiert hatte, war das Grundgerüst des Buffets schon so gut wie fertig.

Bei der Papeterie-Dekoration hatte dieses Jahr das große Glück, dass meine Freundin Johanna mir sehr geholfen hat. Sie macht Stampin Up und mit ihren Schneidemaschinen, Cuttern, Stempeln und vielen anderen tollen Sachen haben wir die Aufsteller, "Eat-me"-Schildchen, die hübsche Torten-Wimpelkette, Cookie-Tütchen und die zweierlei Cupcake-Wrapper gebastelt. Vielen lieben Dank nochmal Johanna! <3
Wenn ihr übrigens auch gerne so hübsche Sachen haben bzw machen möchtet, schaut doch mal auf ihrem Blog Glitzerwunderland vorbei, da könnt ihr auch Sachen bestellen.


- Zwetschgentorte nach einem Rezept vom Backbube mit einer München-Skyline 
(die Silikonform für die Skyline gibt es bei der Mould Manufaktur
 

- Cake Pops mit weißen und blauen Candymelts

- Cupcakes mit Fondantüberzug und weiß-blauen Rauten 
(wer wissen möchte, wie das geht, kann einen meiner Vintage-Cupcake-Kurse besuchen)

- Apfelstrudel-Cupcakes (der Dauerbrenner auf meinen bayrischen Sweet Tables)


- Lebkuchenherzen (nach meinem Lieblings-Lebkuchen-Rezept)

- Zamperl-Kekse (wieder Lebkuchen, hier mit Royal Icing-Überzug 
und Zamperl (kleine Hunde) aus Fondant)

- gebrannte Mandel-Cookies (der ABSOLUTE FAVORIT der Gäste)
Sogar die Cookie-Tütchen hat Johanna gebastalt, 
passend gestempelt mit "Servus" und "Iss mich".

- selbstgemachte gebrannte Mandeln

- Sweets (blaue Maoams und weiß-blaue Marshmallow-Wolken von World of Sweets

 

- Da ich aus Faulheit Zeitmangel nur 6 Fondant-Cupcakes gemacht habe, gab es außerdem noch einige Cupcakes mit weißer Schokoladecreme in weiß-blau.
 


Während ich den Sweet Table gebacken und aufgebaut habe, hatte mein Mann rund 150 Wolken handgeschnitten und an die Decke gehängt. Das diesjährige Motto war nämlich "Himmel der Bayern".

Endlich hab ichs geschafft! 
Neuer Sweet Table, neues Dirndl, neue Frisur.

Johanna (links) und ich

Auch wenn es wieder sehr viel Arbeit war, hat mir dieser Sweet Table wieder sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf den Wiesn-Sweet Table 2015.
Mein Mann hat letztens den tollen Vorschlag gemacht, dass wir ab sofort Wiesn-Motto-Partys machen und quasi die einzelnen Zelte bzw. Fahrgeschäfte nachstellen.
Jetzt bin ich schon am überlegen, ob ich als nächstes einen Geisterbahn-Grusel-Sweet Table oder einen ZirkusZirkus Sweet Table mache. Aber gut, dass ich noch 51,5 Wochen Zeit für die Planung habe. :D

Und was sagt ihr, wie gefällt euch mein Buffet?
Dagi <3

"Make your own Törtchen" im aktuellen Braut- und Bräutigam-Magazin

Dienstag, 12. August 2014

Vor ein paar Monaten hatte ich euch doch schon von meinem neuesten Projekt erzählt, dem " Make your own Törtchen-Stand". Und jetzt gibt es dazu schon wieder ganz tolle Neuigkeiten!

Durch Zufall ist das Braut- und Bräutigam-Magazin auf unser Projekt aufmerksam geworden und sie fanden die Idee so schön, dass sie ein Interview mit mir gemacht haben. *freufreu*

Dieses Interview inklusive einiger Fotos könnt ihr nun in der aktuellen Ausgabe (Süddeutschland-Ausgabe) nachlesen. Also hopphopp in den Zeitschriftenladen eures Vertrauens und das neueste Braut-Magazin holen!




Für alle, die danach immernoch Fragen zu unserem Törtchen-Stand haben, gibt es ab sofort auf MyToertchen.de unter der Rubrik "FAQ" das komplette, ungekürzte Interview.

Wenn du den Törtchen-Stand gerne für deine Hochzeit/Firmenfest/Geburtstag/was auch immer buchen möchtest oder noch spezielle Fragen hast, freue ich mich auf deine Nachricht an home(ät)mytoertchen.de.

Ich freue mich jedenfalls total, dass euch die Idee mit dem Törtchen-Stand genauso gut gefällt wie mir.

Alles Liebe für euch!
Dagi

Fondant-Präsentation für Pickerd im White Rabbits Room

Donnerstag, 7. August 2014

Heute möchte ich euch von einem sonnigen Nachmittag im Juni erzählen, an dem ich eine Fondant-Präsentation für Pickerd gehalten habe. Pickerd hat neuerdings endlich auch Fondant im Angebot und den galt es, im Rahmen dieser Präsentation, nun einigen Journalisten vorzustellen.
Im Vorfeld hatte ich bereits ein großes Paket mit Fondant in vielen Farben, Zuckerstreusel, Schokostreusel, verschiedene Zuckerkugeln und vielem mehr bekommen, um damit etwas experimentieren zu können. Den Fondant nahm ich auch gleich mit zu meinen Kurse und gewann dabei die Überzeugung, dass er sich besonders für Silikonformen unheimlich gut eignet. Da er nicht so feucht ist, wie der sonst von mir am liebsten genutzte Fondant, klebt da überhaupt nichts fest und man kann die Zuckermasse in die Form hinein- und auch gleich -sogar ohne Kühlen oder Verwendung von Bäckerstärke oder ähnlichen Tricks- wieder herausdrücken.

Nun aber zur Präsentation selbst. Die Organisatoren waren meiner Empfehlung gefolgt und hatten den White Rabbits Room im München-Haidhausen angemietet. Dieses superniedliche Cafe hatte ich bereits in meinen München-Tips empfohlen und mich sehr gefreut, mal wieder dorthin zu kommen.

An besagten sonnigen Mittwoch im Juni fanden wir uns also im White Rabbits Room ein, um alles entsprechend herzurichten. Kurz darauf trafen auch schon die geladenen Journalisten ein. Nach einer kleinen Begrüßungsrunde mit Häppchen  und "Inge" (dem Nachfolger des Modegetränks "Hugo", nur mit Ingwersirup statt Holunder, nomnomnom) gab, ging es auch schon los. Zuerst demonstrierte ich der geselligen Runde, wie man den Fondant richtig ausrollt und schließlich eine Torte damit eindeckt. Anschließend durften sich die Damen mit den mitgebrachten Muffins und Cremes auch schon selbst austoben und basteln.


Mein "Präsentations-Podest" mit Pompoms <3 








Passend zum Namen, bastelte ich für die Chefinnen des White Rabbits Room noch einen White Rabbits Cupcake. <3

Was man doch alles in kurzer Zeit mit Fondant basteln kann! Den Schuh und die Handtasche habe ich übrigens fast ohne Hilfsmittel gebastelt - man braucht "nur" ein Arbeitsbrettchen, Rollstab, Messer, Drehrädchen und eine Strukurmatte für den Ledereffekt. 

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und der Resonanz zu urteilen den anderen Anwesenden auch. Direkt nach diesem sehr netten Nachmittag ging es dann mit meinem Schatz in den Urlaub, eine Autotour quer durch Deutschland.
Mehr zu meinem Urlaub und vor allem unseren mehrtägigen Aufenthalt in Hamburg und den süßen Köstlichkeiten, die es so unterwegs zu erkunden gab <3 gibts dann in den nächsten Tagen auf dem Blog.

Dagi <3

Sommerliche Heidelbeer-Kardamom-Torte

Sonntag, 3. August 2014

Kauft ihr auch so gerne neue Backzeitschriften wie ich? Ich persönlich schmökere am liebsten in der  Lecker Bakery und in der Sweet Dreams. In Letzterer entdeckte ich vor kurzem dann auch ein Rezept für eine Heidebeer-Kardamom-Torte, das sich furchtbar lecker anhörte. Ich liebe Heidelbeeren und ich liebe kleine Torten! Also, was blieb mir anderes übrig, als schnell zu meinem Lieblings-Obststand zu flitzen, um mich mit frischen Beeren einzudecken?
Da es aber leider im Juli in meinem unglaublich schlecht sortierten Supermarkt nicht möglich war, das eher 'weihnachtliche' Gewürz Kardamom zu bekommen, musste ich nach dem Kochen der Beeren-Konfitüre erstmal ein paar Tage warten, bis mir ein Freund mit Kardamom-Pulver aushelfen konnte. Dann konnte es aber endlich losgehen.

Laut Rezept wird der Kuchen eigentlich in einer 15cm großen Form gebacken, bei meinem Erstversuch ist der Teig aber dermaßen übergelaufen, dass ich ihn anschließend nochmal in einer 18er Springform gebacken habe.
Statt frischen Kardamom hatte ich ja nur Kardamom in Pulverform zur Verfügung, 1,5 Teelöffel  davon brachten allerdings nur einen Hauch von Kardamomaroma in den Teig. Wenn ihr also pulverisierten Kardamon benutzt, würde ich euch also empfehlen mindestens 2 Teelöffel davon zu benutzen.

Die Heidelbeer-Konfitüre kann bereits einige Tage vorher eingekocht werden, allerdings hält sie sich durch den relativ geringen Zuckeranteil nicht sooo lange. Ich würde sie, im verschlossenen Glas, nicht länger als 1 Woche im Kühlschrank aufbewahren.

 



Heidelbeer-Kardamom-Torte
(ca 10 Stück, 18cm Durchmesser)

Für den Teig:
3 Eier (Größe L)
240 gr Zucker
100 ml Milch
1/2 Teel. Vanilleextract
180 gr Mehl
2 Teel. Backpulver
1 Teel. frisch zerstoßener Kardamom 
(oder 2 Teel. Pulver-Kardamom)

Ofen auf 175 Grad (Umluft 150 Grad) vorheizen. Springform mit Backpapier auslegen. Eier und Zucker ca. 5 Minuten schaumig aufschlagen. Milch und Vanilleextract erhitzen, unter die Eier rühren. Mehl, Backpulver und Kardamom mischen, auf die Eimasse sieben und kurz zu einem glatten Teig verrühren. Teig in die Springform füllen und ca. 50 Minuten backen, bis beim Stäbchentest kein Teig mehr kleben bleibt.
Auskühlen lassen.

Für die Heidelbeer-Konfitüre:
620 gr Heidelbeeren
1 Vanilleschote
160 gr Gelierzucker
80 gr Zucker

Heidelbeeren verlesen, waschen und trocken tupfen. Vanilleschote längs aufritzen, Mark herausschaben. Beides mit 500 gr Beeren, Gelierzucker und Zucker in einen großen Topf geben, langsam unter stetem Rühren aufkochen. Dann bei schwacher Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen. Vanilleschote entfernen, Konfitüre abschäumen und abkühlen lassen.
Falls man die Konfitüre einige Tage vorher schon einkochen möchte, nach dem Kochen in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Marmeladeglas geben und nach dem abkühlen in den Kühlschrank stellen.


Für die Creme:
400 gr Sahne
30 gr Zucker
1 Pck. Sahnesteif
200 gr türkischer Honig (10% Fett)

Sahne, Zucker und Sahnesteif steif schlagen, Joghurt unterziehen.

Boden zweimal waagerecht durchschneiden. Um einen Boden einen Tortenring legen. Mit ca 50-75 gr Konfitüre bestreichen und mit einem Drittel der Creme. Nächsten Boden auflegen und genauso verfahren. Dritten Boden darauflegen. Torte 30-60 Minuten in den Kühlschrank geben, damit die Creme etwas fester werden kann.
Torten rundherum mit der übrigen Creme bestreichen und mit den restlichen Beeren garnieren.
Ich habe jeweils die Konfitüre nicht bis zum Rand bestrichen, sondern einen Cremerand gelassen, damit die Konfitüre die Randcreme nicht lila färbt.

FAZIT: Ein sehr leckerer Kuchen, der -wenn man das Kompott schon wenige Tage vorher macht- gar nicht mal sooo viel Aufwand ist. Die Mischung aus luftigem Kuchen, fruchtigem Heidelbeerröster und cremiger Joghurtsahne passt wunderbar zusammen und ist perfekt für einen sonntägliches Kuchenbuffet mit den Liebsten.
Achtung, das Kompott lässt den Boden recht schnell durchweichen, der Kuchen sollte also am besten noch am selben Tag gegessen werden.


Eine 3stöckige Torte für Baby Lina

Mittwoch, 30. Juli 2014

Momentan jagt ein Festchen das andere und so kam es, dass ich vor rund zwei Wochen schon wieder eine Tauftorte machen durfte. Eigentlich war es keine richtige Tauftorte, da die Eltern von Baby Lina zwar keine klassische Taufe, aber trotzdem eine schöne Familienfeier zu Ehren der Kleinen ausrichten wollten.
Ich persönlich finde das eine zauberhafte Idee - vom Prinzip her dasselbe wie bei einer nicht kirchlichen Hochzeitszeremonie mit einem freien Redner statt Pfarrer.

Da die Hauptdekorationselemente Schmetterlinge und die Farben apricot, weiß und schokobraun waren, arbeitete ich zusammen mit Taufpatin Sarah eine korrespondierende Torte aus. Eingedeckt mit Schokoladenfondant und apricotfarbenem Fondant schmückten die Torte weiße Tricot-Mix-Zuckerspitze von Silikomart, ein kleines Namensschild und viele kleine Schmetterlinge.

In der untersten Etage versteckte sich ein Schokobiskuit mit Himbeer-Mascarpone-Füllung, überzogen mit dem Schokofondant.
In der mittleren Etage steckte ein Vanillebiskuit mit Windbeutelfüllung und ganz oben verbarg sich eine Kokos-Zitrone-Torte.


Die Feier fand etwas nördlich von München statt und mangels Zeit blieb mir nichts anderes übrig als dass ich die Torte, mit einem leicht mulmigen Gefühl im Bauch, in Einzelteilen meinen Freunden mitzugeben. 
Ich habe übrigens langsam das Gefühl, das Wetter hat mich auf dem Kicker - genau wie bei der 3stöckigen Geburtstagstorte für meine Mama Mitte Juni- hatte es genau an meinen Backtagen über 30 Grad. Wer von euch einmal eine Fondanttorte bei diesen Temperaturen gemacht hat, weiß, dass es angenehmeres gibt. Aber das wieder einmal morgens um 7 Uhr, als es noch kühler war, aufstehen, hat sich gelohnt und alle drei Torten wurden letztlich ganz hübsch.


Die Schmetterlinge habe ich in ein großes M-Papier eingepackt und selbstverständlich auch noch etwas Lebensmittelkleber zum Befestigen der kleinen Falter mitgegeben.

Vielen Dank an Sarah für die schönen Fotos der fertigen Torte, das mit dem Zusammenbauen hat ja auch ohne mich super geklappt und die Torte hat sich ganz wundervoll in euer hübsches Buffet eingefügt. :) :)

 



Nun gibt es für mich ein paar Wochen tortenfreie Zeit und Anfang September darf ich zur Hochzeit einer Schulfreundin eine 4stöckige Torte machen. Ich bin schon gespannt, wie meine 7,5qm kleine Küche nach diesem Backmarathon aussehen wird. :D

Dagi <3

Making of - Der "Make your own Törtchen"-Stand

Dienstag, 22. Juli 2014

Hallo ihr Lieben,

der ein oder andere von euch hat ja vermutlich schon mitbekommen, dass ich neben meinen Backkursen seit kurzem ein neues Projekt habe: Den "Make your own Törtchen"-Stand.

Mein neues Projekt liegt mir wirklich sehr am Herzen, weil ich damit meine liebsten Dinge kombinieren kann: Törtchen, Mini-Backkurse und die Möglichkeit Hochzeitsgästen oder Firmenfestbesuchern den Tag zu versüßen.

Die Promo-Bilder vom Stand habt ihr ja vermutlich neulich schon gesehen. Ich möchte euch heute aber gerne einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des Shootings geben:

Mein Mann (mein Fotograf) und ich sind an einem heißen Sonntag im Juni Richtung Alpen gefahren und fanden schließlich irgendwo im Nirgendwo, zwischen Ammersee und Weilheim, das ideale Plätzchen für unser Shooting.

Im Vorfeld hatte ich bereits die Vanille- und Schoko-Muffins gebacken und die zugehörigen Cremes vorbereitet. Es war also alles bereit um loszulegen.

Eine Haken gab es aber: An diesem Sonntag sollten die Temperaturen auf über 35 Grad klettern! Wir sind deshalb also extra früh aufgestanden um wenigstens die größte Hitze zu vermeiden. Nun, das war jedenfalls der Plan.

Letztlich hatte es beim Shooting-Aufbau gegen 10 Uhr trotzdem schon 26 Grad im Schatten. Soviel also zum Thema 'Hitze vermeiden' ;)

Die Cremes hatte ich vorsorglich in eine Kühlbox gepackt, was sich nun als sehr gute Idee herausstellte, wie ihr euch sicher vorstellen könnt ;)

Und eigentlich gibt es ja auch kein schlechtes Wetter, wie man so schön sagt, sondern wenn schon, nur schlechte Vorbereitung. Da ich meinen Stand auch im Hochsommer auf Hochzeiten, Familienfeiern oder Firmenfesten aufbauen können möchte, war das also ein prima Test für den Ernstfall. Und wie man sieht, hat dank der Kühlbox alles wunderbar hingehauen.

Aber nun zu den Bildern. Zuerst musste der Stand aufgebaut und die Pompons in den Baum gehängt werden.

  

Voller Körpereinsatz meines Fotografen






Neben der Sonne wollte uns auch der Wind etwas ärgern und hat mir ständig den blauen Pompom ins Gesicht gepustet.

Das fertige Ergebnis:



Wer jetzt auf den "Make your own-Törtchen"-Geschmack gekommen ist, schaut am besten direkt auf mytoertchen.de vorbei. Ich freue mich auf eure Anfragen!

Eine Tauftorte für Baby Theresa

Sonntag, 6. Juli 2014

Nachdem es bei mir tortentechnisch in den letzten Monaten etwas ruhiger war, durfte ich nach der dreistöckigen Torte für meine Mama nun schon wieder eine mehrstöckige Torte machen.
Der Anlass war die Taufe der kleinen Theresa, der Tochter einer lieben Freundin.
Das "Motto" hierzu waren Vögelchen in rosa und weiß und daran sollte sich natürlich auch die Dekoration der Torte orientieren. Außer einer zweistöckigen Torte habe ich zusätzlich auch noch einige Fondant-Cupcakes in rosa und weiß mit Royal Icing-Dekoration gebacken.
Ich liebe Dekorationen mit Royal Icing, weil man mit wenigen Handgriffen ein superschönes Ergebnis erzielen kann. Passend zum Vögelchen-Thema habe ich dafür die Love-Birds-Schablone benutzt.
Im Inneren der Torte versteckt sich eine Windbeuteltorte und eine Erdbeer-Mascarpone-Torte.


Die kleine handmodelierte "Mrs. Birdie" mit Schleifchen als Cake-Topper.


Mit der Modelierung des Vögelchens hatte ich zweitweise etwas Schwierigkeiten, so dass ich die Augen, den Schnabel und die Flügelchen von meinem ursprünglichen Entwurf heruntergenommen hatte, um das Vögelchen noch einnmal neu zu modelieren.
Selbst ohne den Körper kann man aber schon gut erkennen, was es mal werden soll, oder?


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