Buchtip "Vegane Cupcakes"

Dienstag, 15. April 2014

Obwohl ich selbst keine Veganerin bin, interessiere ich mich in letzter Zeit immer mehr für die vegane Zuckerbäckerei. Unter anderem, weil immer mehr meiner Freunde an Lebensmittel-Unverträglichkeiten leiden und keine Eier und Milchprodukte, aber auch Gluten, Fruktose etc mehr zu sich nehmen können.
Um auch für diese Freunde leckere Törtchen backen zu können, beschäftige ich mich gerade intensiv mit diesem Thema. Vor allem das Backen ohne Ei und Butter interessiert mich sehr und daher habe ich mir kürzlich das Buch "Vegane Cupcakes, Cakes & Cookies" besorgt, das ich euch heute gerne etwas näher vorstellen möchte.


Melissa Morgan, die Autorin, eröffnete im April 2011 Londons erste rein vegane Bäckerei und hat nun mit diesem Buch ein sehr schönes Buch über ihre leckeresten Kreationen geschrieben. 

Gerade für vegan-Neulinge wie mich ist dieses Buch sehr interessant, da es erstmal eine ausführliche Einleitung zum Thema "veganes backen" gibt. Dabei werden unter anderem einige Alternativen zu den für den Backprozess eigentlich so wichtigen Eiern aufgelistet, man muss also nicht unbedingt "No-egg" nehmen. Auch Sojamilch, Fruchtpürees oder Tofu eignen sich als Bindemittel - bei jeder dieser möglichen Zutaten wird außerdem aufgezählt, für welche Art von Kuchen (Cupcakes, Brownies, Cookies..) sie sich am besten eignen.
Außerdem werden einige Grundregeln zum veganen Backen aufgezählt, so sagt die Autorin:
"Einige der in diesem Buch aufgeführten Methoden mögen Ihnen seltsam oder unüblich erscheinen, sofern Sie noch nicht mit dem veganen Backen vertraut sind. Ich kann jedoch nicht genug betonen, wie wichtig es ist, unsere Anleitungen zu befolgen, um brauchbare Ergebnisse zu erziehlen."
Auch für Zuckerbäcker mit Gluten-Unverträglichkeit sind einige Tips enthalten.  

Nach dieser ausführlichen Einleitung gibt es vegane Rezepte für Cupcakes, Muffins, verschiedene Frostings, Torten und Kuchen, Gebackenes und nicht Gebackenes (Riegel und Schnitten), Cookies, Kekse, Plätzchen und "die sündigsten Verführungen" u.a. fritierte vegane Schokoriegel).

Die Autorin hat nicht nur ihre Leckereien fotografisch in Szene gesetzt, sondern auch gleich ihr ganzes Team. Das Layout und die Fotos sind stark von den 50er Jahren inspiriert, was ich persönlich sehr ansprechend finde. Ok, die Frisuren und vor allem die Haartücher der Damen im Buch finde ich manchmal etwas zu aufgesetzt, aber das gehört dann wohl einfach dazu. :)


Am interessantesten finde ich die Cupcake-Rezepte und bei solch leckeren Törtchen wie diesem Zitronen-Käsekuchen-Cupcake läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen.



 



FAZIT:
Ein liebevoll gestaltes Buch, das tolle Rezepte nicht nur für Veganer beinhaltet.

Ich werde bald mal das Rezept für die Vanille-Cupcakes mit Erdbeer-Frosting testen und darüber berichten.

Zum Schluss habe ich noch eine Bitte in eigener Sache: Ich mache bei einem Wettbewerb von Almondy mit, bei dem man eine Reise in meine Lieblingsstadt Hamburg gewinnen kann. Dafür habe ich ein Foto von einer der leckeren neuen Almondy-Torten gemacht und mein Bild wurde in die letzten FÜNF gewählt. *jippie*
Diese fünf Bilder wurden nun bei Facebook hochgeladen und können "geliked" werden, der Fotograf des Bildes mit den meisten "likes" darf nach Hamburg fliegen.
Nun liegt es an euch, für mein Bild zu voten. Jeder, der einen Facebook-Account hat, kann mitmachen, klickt bitte einfach auf dieses Bild und "liked" es.
DANKESCHÖN!

Mein Almondy-Wettbewerbs-Foto



Mein Vintage-Cupcake-Kurs in der neuen "Freundin"

Donnerstag, 27. März 2014

Heute ist ein schöner Tag! Nicht nur, dass endlich wieder die Sonne am Himmel scheint und ich heute Geburtstag habe. :) :)

Gestern erschien in der Zeitschrift "Freundin" ein Artikel über Koch- und Backkurse und mein Vintage-Cupcake-Kurs ist auch mit dabei!! *freufreu*

In meinem Vintage-Kurs am 22.02.14 nahm Volontärin Eva-Maria Sauter teil, um zusammen mit den anderen Teilnehmerinnen kunstvolle Fondant-Cupcakes zu dekorieren.
Ich freue mich total, dass unter all den Kochkursen auch mein Cupcake-Kurs ausgewählt wurde für "Den großen Kochkurs-Test".


Um den den Text besser lesen zu können, bitte einfach auf das Foto klicken.

Und jetzt hopphopp zum Zeitschriftenhändler eures Vertrauens und die neue "Freundin" kaufen!


Wer nun auch Lust bekommen hat, an so einem Kurs teilzunehmen: 
Es gibt noch Restplätze für meine Kurse im Mai und auch schon neue Termine für September. Alle Infos und Termine findest du auf meiner Seite mybackkurs.de.
Bald wird es übrigens auch noch ein größeres Kursangebot geben, u. a. Zuckerfiguren-Kurse und Backkurse für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten.

Himbeer-Baiser-Torte aus Annik Weckers neuestem Backbuch und eine kleine Buch-Rezension

Sonntag, 23. März 2014

Einige sehr arbeitsintensive Wochen gehen für mich gerade zuende. In den letzten sechs Wochen hatte ich ganze 9 Kurse, von denen ich immerhin 6 selbst abgehalten habe. Da ich nebenbei äähhh hauptberuflich auch noch an einer Hotelrezeption arbeite, gab es in letzter Zeit etwas weniger Freizeit für mich.
Nun habe ich aber endlich wieder mehr Zeit und daher auch mehr Zeit zum Backen.
Und deshalb habe ich mir heute gleich mal an meine "to back-Liste" vorgeknöpft. Ganz oben auf dieser Liste steht schon länger die Himbeer-Baiser-Torte aus Annik Weckers neuem Buch Anniks Lieblingskuchen.
Dem einen oder anderen von euch wird Annik Wecker wahrscheinlich schon ein Begriff sein. Die backbegeisterte Münchnerin hat in den letzten Jahren insgesamt acht Backbücher herausgebracht. Es gibt von ihr u.a. Bücher über Tartes, Eisrezepte, Geschenke aus der Küche und kleine Kuchen.


 Die gleiche Torte auf fast derselben Platte :)


Heute möchte ich euch "Anniks Lieblingskuchen" gerne vorstellen.
Das Buch ist unterteilt in:

- Schnell (mit Rezepten wie Mascarponetarte mit Himbeerglasur, Holländische Kirschtorte)
- Alltäglich (z. B. Zimtschneckenkuchen, Schokoladen-Bananentarte)
- Außergewöhnlich (z. B Kokos-Mango-Torte mit Marshmallows, Avocado-Blaubeeren-Torte )
- Prächtig (z. B. Maracuja-Sauerrahm-Torte, Saint-Honoré-Torte)
- Besondere Anlässe (z.B. Halloween-Kuchen, Weihnachtstorte mit Mandarinen)

Außerdem gibt es bei jedem Kapitel "1 Teig - 10 Kuchen" mit einem Basic-Kuchen in 10 verschiedenen Variationen. Im Kapitel Basiswissen gibt Annik ihr umfangreiches Backwissen weiter und viele Tips zum Backen von Hefeteig, Mürbteig, Biskuit etc.
Insgesamt sind 150 Rezepte in allen Schwierigkeitsstufen enthalten (vom Marmorkuchen bis zur Tiramisutorte).
Was ich persönlich auch sehr schön finde: Zu jedem Rezept gibt es einige persönliche Worte der Autorin und ein Label wie "für Könner, braucht Vorbereitung, vegan, schnell, glutenfrei")

FAZIT Buch: Ein schönes Buch mit vielen leckeren Rezepten, bei dem für jeden was dabei ist.
Auf meine to-back-Liste kommen:
- Jasminreistarte mit Kokosfüllung
- Pfirsichtarte mit Rosmarin
- Créme Caramel-Torte





Himbeer-Baiser-Tarte 
(von Annik Wecker)
Für den Mürbteig:
100 gr kalte Butter
50 gr Puderzucker, gesiebt
1/2 Teel Vanille (ich habe 1 Pck. Vanillinzucker genommen)
1 Ei, Größe S
220 gr Mehl
1 Prise Salz

Alle Zutaten verkneten, in Frischhaltefolie einpacken und für 2 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank geben.
Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 20 Min ruhen lassen (damit er wieder etwas geschmeidiger wird). Zwischen zwei Lagen Backpapier oder Frischhaltefolie ausrollen. Eine Tarteform (28 cm) fetten. Die obere Lage Backpapier/Frischhaltefole abziehen und den Teig in die Tarteform legen. Die zweite Lage abziehen und gegebenenfalls am Rand etwas hochdrücken. Ofen auf 200 Grad OberUnterhitze vorheizen und die Tarte inzwischen in den Tiefkühler geben. Eine Lage Backpapier auf den Teig legen und getrocknete Hülsenfrüchte oder Reis darauf geben. Durch dieses "Blindbacken" bleibt der Teig schön flach.
16 Minuten backen, dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und weitere 4-5 Minuten backen.
Herausnehmen  und abkühlen lassen.

Für die Füllung:
6 Eier
600 gr Himbeeren (TK oder frisch)
50 ml Zitronensaft
375 gr Zucker
40 gr Stärke
80 gr kalte Butter
1 Prise Salz
frische Himbeeren zum Dekorieren

Eier trennen. Die Himbeeren mit 100 ml Wasser, 40 ml Zitronensaft und 40 gr Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Köcheln lassen, bis sie zerfallen. Durch ein Sieb streichen. 400 ml Püree abmessen, Rest beiseite stellen. Eigelbe, 35 gr Zucker und Speisestärke in einer Schüssel verrühren. Das Himbeermus unter Rühren in die Eigelbmischung gießen. Alles wieder in den Topf geben und erneut aufkochen. Ein paarmal aufwallen lassen, dann vom Herd nehmen. Durch ein Sieb streichen. Die Butter in der heißen Masse schmelzen. Alles auf dem Tarteboden verteilen und abkühlen lassen.

Backofen auf Grillstufe stellen. Eiweiße, Salz, restlichen Zucker (300 gr) und restlichen Zitronensaft (10 ml) in eine Metallschüssel (idealerweise die Rührschüssel einer Küchenmaschine) geben. Über dem Wasserbad aufschlagen, bis der Zucker sich gelöst hat und die Masse eine Temperatur von etwa 65°C erreicht hat. Die Schüssel herunternehmen und mit der Küchenmaschine (oder dem Handrührgerät) auf hoher Stufe weiterschlagen, bis die Masse fals abgekühlt ist. 80 ml des restlichen Himbeerpürees abmessen und unter den Eischnee heben. Eischnee auf der Himbeermasse verteilen (oder in einen Spritzbeutel füllun und dekorativ aufspritzen. Dafür 2/3 des Baisers auf die Torte streichen, den Rest in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und Tupfer auf die Oberseite spritzen).
Die Tarte im Backofen auf der zweiten Schiene von oben 1-2 Minuten auf Sicht überbacken. Herausnehmen, sobald der Eischnee leicht gebräunt ist. Achtung, das geht sehr schnell!
Die Tarte abkühlen lassen, mit gesiebten Puderzucker bestreuen und frischen Himbeeren dekorieren.


FAZIT Torte:
Zwar etwas aufwendig in der Herstellung schmeckt diese Tarte aber richtig lecker! Die Kombination des süßen Baisers und der leicht säuerlichen Himbeercreme ergänzen sich ganz wunderbar.


Baby Shower Torte für Pauls Mama

Sonntag, 16. März 2014

Zur Zeit sind gleich mehrere meiner Freundinnen schwanger und so durfte ich letzte Woche für eine sehr gute Freundin eine Baby Shower Torte machen.
Das Baby und die Würfel, das Fläschchen und die Babyschuhe sind mithilfe von Silikonformen und Fondant hergestellt, die Wiege habe ich frei Hand aus Blütenpaste gebastelt und die Schrift und Randdekoration sind aus Royal Icing. 
Im Inneren versteckt sich eine Windbeuteltorte nach diesem Rezept.

Ich liebe die Torten-Dekoration mit Schablonen, mit etwas Übung kann man damit ganz wundervolle Ergebnisse erzielen.

Bald heißt es "Herzlich Willkommen Paul" und dann gibt es sicherlich auch wieder eine schönes Törtchen.







Silikonformen "Baby" und "Baby Accessoires"
Schablone "Mini Baby Toys Set"
alles erhältlich bei www.Torten-Art.de

Impressionen meiner Kurse in der Kustermann Kochschule

Freitag, 7. März 2014

Zur Zeit ist es auf meinem Blog etwas ruhiger, weil ich ziemlich eingespannt mit meinen Backkursen bin. Ich freue mich riesig, dass meine Kurse so beliebt sind und ich freue mich noch mehr, dass die Resonanz jedes Mal sehr positiv ist. :) :)

Um einen kleinen Einblick in meine Kurse zu geben, hier ein paar Impressionen:

Vintage-Cupcake-Kurs am 22.02.14 in der Kustermann Kochschule

Die Ruhe vor dem Sturm



Die Ergebnisse der Mädels





Fondant-Basic-Kurs am 23.02.14 in der Kustermann Kochschule







Noch mehr Infos zu meinen Kursen 
gibt es auf myBackkurs
es gibt auch noch wenige Restplätze.

Test Schokoladenfondant ein Rezept für die weltbeste Sachertorte

Mittwoch, 5. März 2014


Heute gibt es nach langer Zeit endlich mal wieder ein leckeres Rezept für euch. Und zwar das Rezept für die -meiner Meinung nach- beste Sachertorte überhaupt!


Erhalten habe ich es vor vielen Jahren von einer netten, älteren Dame in Salzburg, es ist also ein original österreichisches Rezept.
Klassisch wird die Sachertorte mit Sacherguss überzogen, für diese Torte wollte ich aber endlich mal den Schokoladenfondant testen, den ich mir vor einiger Zeit bestellt hatte (Mein Mann, der ein absoluter Sacherfan ist, meinte allerdings, dass der Schokoladenfondant geschmacklich nicht an den richtigen Sacherguss rankommt).

Geschmacklich kann der Schokoladen-Fondant bei mir jedenfalls punkten, er schmeckt superschokoladig und in etwa so wie "Storck Schokoladen-Riesen", nur die Konsistenz ist etwas weicher.
Die Verarbeitung ist in etwa so wie normaler Fondant, mit etwas Puderzucker oder Stärke auf der Arbeitsfläche lässt sich der Schokofondant problemlos ausrollen und eine Torte damit eindecken.
Einziger klitzekleiner Minuspunkt: Mit einem Kilopreis von 7,45€ ist er ein klein wenig teurer als normaler Fondant und man kann ihn natürlich eher nicht färben.

Für meinen Test  habe ich die Gesamtmenge des Teigs in einer 18er und einer 10er Backform gebacken, das war aber keine so gute Idee, da der Teig übergelaufen ist. Ideal für diese Menge ist normalerweise eine 22er oder 24er Backform. 
Dekoriert sind die beiden kleinen Törtchen mit rosa Tricot Decor-Zuckerspitze von Silikomart.


Klassische Sachertorte

Teig:
140 gr Blockschokolade
130 gr weiche Butter
110 gr Puderzucker
1/2 Vanilleschote
6 Eier
110 gr feinster Backzucker
130 gr Mehl
1 Glas Aprikosenkonfiüre ohne Stücke

Die Schokolade klein hacken und im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen.Den Backofen auf 170 Grad Oberunterhitze vorheizen. Eine 22cm (oder 24cm) Backform an den Seiten und am Boden mit Backpapier auslegen.
Butter, Puderzucker und das ausgekratzte Vanillemark mit der Küchenmaschine cremig rühren. Eier trennen. Nach und nach die Eigelb dazugeben und zu einer dickschaumigen Masse schlagen. Die abgekühlte Schokolade unterrühren.
Das Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis die Masse schnittfest und glänzend ist. Den Eischnee auf die Schaummasse häufen, das Mehl darübersieben und alles vorsichtig und nur kurz mit einem Kochlöffel unterrühren.
Die Masse in die Springform einfüllen, die Oberfläche glatt streichen und auf der mittleren Backofenschiene knapp eine Stunde backen. Die ersten 12-15 Minuten die Backofentür einen fingerbreiten Spalt offen lassen (hier ist ein Holzkochlöffel hilfreich). Stäbchentest nicht vergessen!
Die Torte mitsamt der Form auf ein Gitter stürzen und etwa 20 Minuten auskühlen lassen. Dann wieder umdrehen und komplett erkalten lassen. Erst danach aus der Form lösen und mit einem scharfen Messer waagerecht halbieren.
Die Aprikosenkonfitüre erhitzen. Den unteren Tortenboden mit der Konfitüre bestreichen und den oberen Boden daraufsetzen. Rundherum ebenfalls aprikotieren.

- Für einen flüssigen Schokoladenguss die Konfitüre komplett trocknen lassen.
- Für einen Schokoladenfondantüberzug den Fondant sofort ausrollen und die Torte damit eindecken.

Für den Schokoladenüberzug
Den Schokoladenfondant geschmeidig kneten, die Arbeitsfläche mit gesiebter Stärke bestreuen und den Fondant darauf ausrollen. Die Masse mit dem Ausrollstab hochnehmen und vorsichtig über die Torte legen. An den Seiten den Fondant lang ziehen und gleichzeitig festdrücken. Darauf achten, dass die obere Seite des Schokoladenfondants keine weißen Flecken von der Stärke bekommt.
oder

1 Becher Sacherguss von Manner
(bzw. Sacherguss selber machen wobei der Fertige einfach perfekt wie das Original schmeckt und eine ganze Menge Aufwand spart)
Becher Sacherguss im Wasserbad schmelzen. Die Torte auf ein Gitter stellen und rundherum mit dem Guss bestreichen und fest werden lassen. Wenn man das Gitter auf ein Backpapier stellt, kann man den heruntergelaufenen Guss wiederverwenden.

Nun entweder gleich genießen oder -noch besser- bis zum nächsten Tag warten und dann eine perfekte Sachertorte vernaschen. Ideal dazu schmeckt frisch geschlagenen Sahne.

Meine München-Tips Teil II

Donnerstag, 20. Februar 2014

Vor wenigen Tagen habe ich euch in meinen persönlichen München-Tipps Teil I alles über schnucklige Cafés, tolle Restaurants und lauschigen Biergärten erzählt. Wie versprochen folgt nun Teil II mit den besten Eisdielen der Stadt, sehenswerten Geschäften und Plätzen, die man unbedingt mal besucht haben sollte:


EIS

Amalienstraße 77, Schwabing, U-Bahn-Stadtion Universität

Als ich das erste Mal beim verrückten Eismacher war, hatte er gerade erst eröffnet und sogar noch ein wenig Zeit für ein Interview mit mir. Mittlerweile ist der Geheimtip für ungewöhnliche und unglaublich leckere Eissorten nicht mehr so geheim und bei gutem Wetter zeigt die lange Schlange, dass Sorten wie Bier-Eis, Käsespätzle-Eis oder Erdbeer-Balscamico-Eis wirklich lecker sind. 

TIP: Statt Bier-Eis und Zitronen-Eis direkt Radler-Eis probieren. Oder einfach mehrere Sorten erstmal testen und sich dann erst festlegen. 

 

Nymphenburger Straße 155, Neuhausen, U-Bahnstation Rotkreuzplatz

Das Eiscafe Sarcletti ist eine Instiution in München. Hier gibt es die mit Abstand größte Auwahl an Eiscreme. Alles handgemacht nach altem italienischen Familienrezepten und das schmeckt man. 
Sobald ab Februar die Sonne die Temperatur auf über 10 Grad steigen lässt, bildet sich vor dem Sarcletti eine lange Schlange. 

TIP: Vorher die Sorten studieren, sonst steht man vor der Vitrine und kann sich nicht entscheiden.

 Spaghetti-Eis im Sarcletti

GESCHÄFTE

Nymphenburger Straße 182, Neuhausen, U-Bahn Station Rotkreuzplatz

Beim American Heritage bin ich vor kurzem zufällig vorbeigekommen und wurde direkt von dem hübsch dekorierten Schaufenster angesprochen. Drinnen findet man alles, was man für einen Backnachmittag in New England oder an Dekoration für die Veranda in Maine oder Zubehör für den Barbecue-Nachmittag in Kalifornien braucht - schlicht alles, was man für den american lifestyle benötigt. Ich habe mich dort gleich mit Pie-Backformen, Spritzbeuteln, Ausstechern (u.a. ein süßer Eichhörnchen-Ausstecher), braunem Zucker, Ahornsirup und Vanilleessenz eingedeckt. Außerdem hatte ich Glück, dass Samstag war, weil Samstag im American Heritage immer Pie-Tag ist. So bin ich gleich noch in den Genuss eines unglaublich leckeren Key Lime Pie gekommen.
Der Laden ist mit sehr viel Liebe zum Detail ausgestattet und ich werde auf jeden Fall bald mal wieder vorbeischaun, auch weil ich euch demnächst diesen Laden noch etwas genauer vorstellen möchte.

TIP: Es gibt auch einen Onlineshop und Filialen in Augsburg, Salzburg und -ganz neu- Hamburg.




Franziskanerstraße 19, Haidhausen, S-Bahn Station Rosenheimer Platz

Vom White Rabbit´s Room hatte ich schon in einigen Blogs gelesen und wollte unbedingt mal in diesen süßen Laden mit Café. Oder ist es ein Café mit Laden? Egal, hier gibt es auf jeden Fall zuckersüßes Backzubehör, Muffinförmchen, Schalen, Tortenständer und außerdem Frühstück, Kuchen und Gebäck und einen wöchentlich wechselnden Mittagstisch.

TIP: Warme Zimtschnecke und Chailatte bestellen - hat mir jedenfalls sehr sehr gut geschmeckt.


 Meine Zimtschnecke und Chailatte im White Rabbit.

Viktualienmarkt 8, Innenstadt, S/U-Bahn-Station Marienplatz

Das altehrwürdige Kustermann-Haus direkt im Herzen von München ist nicht nur Heimat meiner Backkurse. Man bekommt in diesem mehrstöckigen Haus auch alles, was man für den Hausgebrauch benötigt. Ob Geschirr, Glas, Backzubehör, Bücher, Elektrogeräte (auch Kitchenaids <3) oder sonstige Haushaltswaren. Im Vergleich zu normalen Kaufhäusern ist hier alles etwas schöner hergerichtet und es gibt bessere Beratung, weil sich die Mitarbeiter noch richtig Zeit nehmen.

TIP: In der obersten Etage gibt es eine Dachterasse mit einer Grill-Ausstellung, von dort kann man einen Blick in die Kochschule werfen.

 Tal 20, Eingang Radlsteg, Innenstadt, S-U-Bahn-Station Marienplatz/Isartor
weitere Filialen siehe link

Wenn du als Tourist nach München kommst, MUSST du mal im Servus Heimat-Laden vorbeischaun. Wenn du Münchner bist, erst recht. Hier gibt es die etwas anderen Souveniers. Von Dirndl- und Lederhosn-Plätzchen-Ausstecher, bis hin zu Büchern über München, Kleidung und Umhängetaschen (mit so netten Aufdrucken wie
HimmiHergottZagramentZefixHallelujaMilextamArschScheißglumpfargts), oder König Ludwig-Flachmann.

TIP: Es gibt auch einen Onlineshop.

Ich liebe meine bayrischen Plätzchen-Ausstecher!

PLÄTZE
 
Viktualienmarkt
südliche des Marienplatz, Innenstadt, S/U-Bahn Station Marienplatz

Wer leckere Delikatessen oder einfach ein gemütliches Plätzchen für eine Pause während des Stadtbummels sucht, ist auf dem Viktualienmarkt genau richtig. Hier findet man alles von Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Brot, Käse, Milchprodukte, Honig, Feinkoste, Tee oder Spirituosen. Das Herz des Marktes bildet ein kleiner Biergarten, in dem man einfach Platz nehmen kann, um die soeben erworbenen Spezialitäten zu genießen.

TIP1: In der "kleinen Ochsenbraterei" eine "Ochsenfetzensemmel mit gebratenen Zwiebeln" kaufen, dazu ein Bier oder Radler am Stand nebenan und an einem der Biergartenbänke das Münchner Leben genießen. Unbezahlbar!
TIP2: Auf den "Alten Peter" steigen, eine Kirche direkt am Viktualienmarkt. Vom Turm hat man einen phänomenalen Ausblick über die Altstadt! Achtung, man sollte schwindelfrei sein, am besten nicht unter Platzangst leiden und eine halbwegs gute Kondition mitbringen - es geht 13 Stockwerke über Treppen nach oben - aber der Weg lohnt sich.
TIP3: Im Kustermann (auch direkt am Viktualienmarkt) stöbern.


Odeonsplatz
Innenstadt, U-Bahn-Station Odeonsplatz

Der Odeonsplatz liegt eine U-Bahnstation nördlich des Marienplatzes (oder 5-10 Minuten zu Fuß). Man sagt, hier sieht man, warum München auch die nördlichste Stadt Italiens genannt wird. Die imposante Feldherrenhalle und die daneben liegende Theatinerkirche sollte man mal gesehen haben.

TIP: Bei Starbucks am Odeonsplatz einen Frappuccino holen, in den direkt angrenzenden Hofgarten gehen und den Münchner beim Lustwandeln zuschaun.

TIP2: Wenn man durch den Hofgarten durchgeht, kommt man zur Prinzregentenstraße und dann gleich zum Eisbach. Hier gibt es an einer Brücke eine Welle auf der sich IMMER Surfer tummeln - im Sommer wie im Winter.

Blick vom Hofgarten zur Theatinerkirche am Odeonsplatz

Gärtnerplatz
Innenstadt, wenige Gehminuten vom Marienplatz, S/U-Bahnstation Marienplatz

 Rund um den Gärtnerplatz findet man sehr viele nette kleine Geschäfte, insbesondere die Reichenbachstraße zwischen Gärtnerplatz und Fraunhoferstraße lohnt einen Besuch. 

TIP: An einem lauen Sommer Freitag- oder Samstagabend mit einem Bier das nächtliche Treiben genießen. 

So, das wars dann mit meinen persönlichen Münchentips. Leider gibt es nicht zu jedem Punkt ein Foto, aber immerhin habe ich zu den meisten Tips ein passendes Foto aus meinem Foto-Archiv gefunden.
In meinem nächsten Blogeintrag gehts dann auch wieder mehr ums Backen. Versprochen!

Münchner Grüße
Dagi


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