Donnerstag, 27. April 2017

Kokos-Cheesecake mit Himbeeren und weißer Schokolade




Vor einigen Wochen entdeckte ich auf dem wundervollen Instagram-Account von Laura Heartbake einen Kokos-Cheesecake mit Himbeeren, die mit weißer Schoki gefüllt waren. Habe ich schonmal erwähnt, dass ich ein großer Kokos-Fan bin? Und Cheesecakes liebe? Und mich in Himbeeren reinlegen könnte und von weißer Schokolade ganz zu schweigen. Kurzum - das war eine Torte ABSOLUT nach meinem Geschmack. Laura kurz angeschrieben, die erzählte mir, dass sie das Rezept vom Blog Küchendeern hatte und mir außerdem den Link dazugeschickt. Den Küchendeern-Blog kannte ich bis dato noch gar nicht, aber schaut mal vorbei, dort gibt es viele feine Sachen.

Zwischendurch ein kleines Umzugs-Update: 
Die Zeit bis zu unserem Umzug nach Wien rennt wie verrückt und jetzt sind es nur noch gut 4 Wochen. Nachdem wir unsere neue Wohnung im 5. Bezirk schon haben, suchen wir jetzt gerade einen neuen Bewohner für unsere Münchner Wohnung.
In meinen letzten München-Wochen stehen dann noch richtig viele Termine an, unter anderem noch vier Kurse, die jetzt auch schon alle ausverkauft sind. Im September geht es dann in München UND Wien mit Kursen weiter, die Wiener Kurse im 2. Bezirk findet ihr übrigens auf meiner neuen Seite www.mybackkurs.at.


Dieser Cheesecake hat es auf jeden Fall sofort zu meinen absoluten Lieblingsrezepten geschafft, er ist nämlich nicht nur suuuuperlecker, sondern auch sehr einfach und schnell herzustellen. Das einzige, was etwas dauert, ist die Kühlzeit der Creme.


Ich hatte mir die Tiefkühlzeit der Himbeeren übrigens gespart, allerdings hatte das zur Folge, dass die Beeren nach dem Füllen mit der Schoko leicht matschig waren. Geschmacklich war das aber egal, die Torte mit den Himbeeren schmeckte einfach köstlich.


Hier ist nun das Rezept für euch:

Kokos Cheesecake no bake mit Himbeeren

Für den Boden:
200 gr Löffelbisquit
200 gr Kokosfett(z.B. Palmin)
40 gr Kokosflocken

Löffelbisquit in einen Gefrierbeutel geben und sehr fein klopfen. Kokosfett in einem kleinen Topf schmelzen lassen und zusammen mit den Kokosflocken zum Löffelbisquit geben. Alles gut vermischen. Eine 26cm Springform mit Backpapier auslegen, Krümel hinein geben und gut am Boden fest drücken. In den Kühlschrank stellen und inzwischen die Creme zubereiten.

Für die Creme: 
700 gr Frischkäse Vollfettstufe
350 ml Kokosmilch
100 gr Zucker
200 ml Sahne
9 Blatt Gelatine 

Frischkäse kurz verrühren, nach und nach Kokosmilch und Zucker hinzugeben und alles gut verrühren. Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben. Gelatine nach Packungsanleitung vorbereiten, in einem kleinen Topf erhitzen und etwas Creme darin verrühren. Anschließend die gesamte Gelatine schnell unter die Kokoscrememasse ziehen. In die Springform mit dem Löffelbisquitboden gießen und für mindestens 3 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen, inzwischen die Himbeeren verarbeiten.

Für die Dekoration:
250 gr Himbeeren
100 gr weiße Schokolade
10 gr Kokosflocken

Die Himbeeren auf einen Teller setzen, so dass die Öffnung nach oben schaut. Die Schokolade schmelzen, etwas abkühlen lassen und in einen Spritzbeutel geben. Jede Himbeere mit der Schokolade füllen. In den Kühlschrank stellen, bis die Schokolade fest ist.
Einen weiteren Teller auf den Teller auflegen und alles umdrehen, so dass die Himbeer-Öffnungen nun nach unten schauen. Die restliche Schokolade im zickzack über die Himbeeren spritzen.



Die Torte nach der Kühlzeit bzw. kurz vor dem Anschnitt aus dem Kühlschrank nehmen, mit Schoko-Himbeeren dekorieren und mit Kokosflocken bestreuen.

Dienstag, 18. April 2017

Aprikosen-Rucola-Taler mit Ziegenkäse und Honig

Trommelwiiiiiirrrrbeeelllll für eine neue Kategorie auf meinem Blog!

Seit mittlerweile über 6 Jahren schreibe ich -mehr oder weniger regelmäßig *hüstel*- auf meinem Blog über Torten, Törtchen und anderen Süßkram. Wer mich kennt, weiß, dass ich zwar sehr gerne backe, aber absolut nicht kochen kann. Deshalb kam mir auch nie in den Sinn, dass ich KOCH-REZEPTE verblogge. Mein Mann behauptet auch immer wieder gerne, ich würde sogar Wasser anbrennen lassen. Dumme Geschichte, vor einigen Jahren hatte ich mal Wasser aufgesetzt und dann erst nach einiger Zeit nachgesehen - da war das Wasser aber schon verdampft. Das darf ich mir nun schon seit Jahren anhören, pffffft.

Vor kurzem feierte mein Mann seinen Abschied von seiner Firma und für die Abschiedsfeier suchte ich im Internet nach leckeren Fingerfood-Rezepten. Auf der Dr. Oetker-Seite habe ich einige leckere Rezepte gefunden, unter anderem dieses hier: Hefeteilchen, belegt und gebacken mit Aprikosen (mangels frischen habe ich welche aus der Dose genommen), Ziegenfrischkäse und nach dem Backen kamen noch frischer Rucola, geröstete Pinienkerne und Akazienhonig darüber.

Un-glaub-lich LECKER! 

 

Deshalb wird es ab sofort die neue Kategorie "Deftiges" bei mir geben. Schweinebraten und ähliches werdet ihr weiterhin nicht hier finden, aber solche Rezepte, gerne mit Obst oder anderen süßen Komponenten. Als ich dann vor kurzem selbst Abschied aus meiner Firma gefeiert hatte, buk ich diese leckeren Teilchen gleich nochmal - dieses Mal mit Pfirsichen statt Aprikosen aus der Dose. Mein lieber Supermarkt war nämlich mal wieder zu doof, die Regale richtig einzuräumen und es gab keine Aprikosen. Mit Pfirsichen haben die Törtchen aber genauso gut geschmeckt.

Falls ihr euch übrigens fragt, wie meine Auswanderungs-Pläne laufen: Sie laufen gut. Und laufen schnell. Fast schon zu schnell. Der Umzugstermin ist mittlerweile schon in 6 Wochen und es gibt noch soooo viel zu tun...Ich freue mich aber schon total auf unseren Umzug von München nach Wien und vor allem unsere tolle neue Wohnung dort. Mein Mann und ich haben eine traumhafte Wohnung im 5. Bezirk gefunden, Altbau, geniales Badezimmer und nicht weit vom Naschmarkt entfernt. Und ich freue mich schon sehr auf meine Backkurse in Wien, die ich ab September im 2. Bezirk halten werde. Alle Infos zu meinen Wien-Backkursen findet ihr übrigens hier: www.mybackkurs.at.

 

Nun aber erstmal das Rezept für euch:

Aprikosen-Rucola-Taler mit Ziegenkäse
ca. 10 Stück

Für den Hefeteig:
300 gr Weizenmehl
1 Pck. Trockenbackhefe
1 gestr. Teel. Salz
175 ml warmes Wasser
2 Essl. Sonnenblumenöl

Mehl und Hefe sorgfältig in einer Rührschüssel vermischen. Salz, Wasser und Öl hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Min. zu einem glatten Teig verkneten. Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Für den Belag:
200 gr Aprikosen oder Pfirsiche / Dose oder frisch
150 gr Crème fraîche
etwas Salz
etwas gemahlener Pfeffer
½ gestr. Teel. Rosmarin gemahlen
30 gr Pinienkerne
150 gr Ziegenfrischkäse
30 gr  Rucola
2 Essl. Akazienhonig

Aprikosen waschen, entsteinen und in dünne Spalten schneiden. Crème fraîche mit den Gewürzen verrühren und abschmecken. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne unter Rühren bei mittlerer Hitze goldgelb rösten.

Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche kurz durchkneten. Backblech mit Backpapier belegen. Teig in 10 gleich große Portionen teilen, zu Kugeln formen und zu Talern ausrollen. Taler auf das Backblech legen, mit Crème fraîche bestreichen, Ziegenfrischkäse gleichmäßig darauf zerbröckeln, Aprikosenspalten darauf verteilen. Taler nochmals 10 Min. an einem warmen Ort gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen, 15 Minuten backen.

Taler mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen. Rucola verlesen, waschen, abtropfen lassen und klein schneiden. Rucola und Pinienkerne auf den Talern verteilen und Honig darüber sprenkeln.

TIPP: Schmecken ganz frisch phänomenal, aber auch nach einigen Stunden im kalten Zustand noch sehr sehr lecker. 



Mittwoch, 22. März 2017

Meine ersten Kurs-Termine in Wien stehen fest!

Vor kurzem habe ich euch ja schon berichtet, dass ich im Sommer von München nach Wien ziehen werde. <3 <3
Nun sind mein Mann und ich schon mitten im Umzugsstress. Unglaublich, dass wir an Silvester unsere Pläne fest gemacht hatten und nun von den ursprünglich 5 Monaten nur noch gut 2 Monate übrig sind. *hibbel*
Unsere Jobs in München sind beide schon gekündigt und nach unserem letztem Wien-Besuch vor 2 Wochen haben wir auch schon eine Wohnung!

Was ich außerdem gefunden habe: Eine wunderschöne Kurslocation im 2. Bezirk in Wien, dort halte ich ab Herbst 2017 meine Torten-Dekorations- und Cupake-Kurse ab. Nicht weit vom Karmelitermarkt und nur einen Katzensprung vom Donaukanal entfernt und wunderhübsch. <3

Ja, das heißt, dass ihr ab diesem Herbst meine Backkurse auch in Wien besuchen könnt.
Zur Auswahl stehen für euch: Dripcake-Kurs, Fondant-Basic-Kurs und Cupcakes-Dekorations-Kurs. 
Die ersten Herbst-Termine für Wien sind auch bereits online:



Ich freue mich sehr auf euch liebe Wiener!

Falls ihr gerade ganz neu auf meinem Blog seid, hier könnt ihr ein paar Impressionen vergangener Kurse sehen: 

Ergebnisse eines meiner Dripcake-Kurse 


Eine Dripcake-Truppe und ich.


Ergebnisse aus einem Cupcake-Dekorations-Kurs. 


Eine Cupcake-Dekorations-Gruppe mit ihren Ergebnissen.
 

Fondant-Torten aus einem meiner Fondant-Basic-Kurse


Eine Fondant-Basic-Gruppe
 

Wenn du noch mehr Fotos von meinen vergangenen Backkursen sehen möchtest, schau doch mal auf meiner Facebookseite Home is where the Törtchen is vorbei, da gibt es gaaaanz viele Fotos.

Die Kurse finden jeweils an einem Samstag oder Sonntag statt und dauern von 10 - 16 Uhr.
Wenn ihr einen Kurs buchen möchtet oder Fragen dazu habt, könnt ihr mir gerne jederzeit eine mail an home(at)mybackkurs.at schicken. Meine Kurse finden immer in kleinen Gruppen mit 6-10 Personen statt. Für Personal Backtrainings oder Firmenevents könnt ihr mich natürlich auch gerne buchen.
Ich freue mich auf euch! 

Als ich 2012 mit meinen Kursen angefangen habe, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass ich 2017 immernoch so begeistert Kurse abhalte. Und nun habe ich seit neuestem quasi ein "internationales Unternehmen" :D und gebe Kurse in Wien und München.
Die Münchner brauchen übrigens nicht traurig sein, ich werde nämlich pendeln und auch in München weiter meine Backkurse geben.
Die Herbst-Termine für München stelle ich euch ganz bald online, in den Frühjahr/Sommer-Kursen sind nämlich nur noch ganz wenige Plätze frei. 

Mittwoch, 1. März 2017

Frangipani Hochzeitstorte

Letztens heiratete eine liebe Bekannte von mir und ich durfte endlich mal wieder eine Hochzeitstorte machen! <3
Das Design und auch die Füllung hatte sich Braut Martina vorher schon ausgesucht und ich war sehr glücklich, als sie sagte, dass die Torte optisch und geschmacklich GENAU das war, was sie sich vorgestellt hatte. <3

 

Ich muss sagen, dass ich diese Torte vom Design und Geschmack her auch für meine eigene Hochzeit nehmen würde - zu schade, dass ich schon verheiratet bin. :D
Ich bin ein generell großer Freund von weiß-gelb Tortenkomposistionen, evt. erinnert ihr euch auch noch an meinen weiß-gelben Sweet Table, den ich 2016 zu meinem Geburtstag gebacken hatte.

 

Auch die Füllungen sind genau nach meinem Geschmack:
Beide Torten hatten einen Biskuitboden, die kleine Etage (15cm Durchmesser) war gefüllt mit Käsesahne und Pfirsichkompott und die größere Etage (20cm Durchmesser) war gefüllt mit Kokos-weiße-Schokolade-Sahne und Mango-Kompott. Beide Etagen sind rund 12cm hoch und umhüllt mit einer weißen Ganache und Fondant.
Da diese beiden Torten so extrem lecker waren, habe ich die Braut gefragt, ob ich die Rezepte veröffentlichen darf und -gut für euch- ich darf. :)

Die Rezepte für die beiden Cremes sind etwas zuviel für die Kuchen, was den Vorteil hat, dass ihr beide Füllungen für die 20cm ODER die 15cm große Torten nehmen könnt. Bei mir ist jeweils ein kleines bisschen Kompott übrig geblieben und eine Müslischale voll mit Creme. Diese Cremes haben meine Schwester und ich übrigens 2 Tage später vernascht, da waren sie immernoch sehr lecker.

 

Wie bei all meinen Fondanttorten habe auch auch diese aufgeteilt auf 3 Tage gebacken:

Tag 1: Böden backen, Blümchen basteln
Tag 2: Torten füllen, Ganache anrühren
Tag 3: Torten ganachieren, mit Fondant eindecken und dekorieren

Biskuitboden 2x 20cm
6 Eier
250 gr Zucker
2 Pck. Vanillezucker
4 Essl. lauwarmes Wasser
2 Prisen Salz
150 gr Mehl
150 gr Stärke
2 gestr. Teel. Backpulver

Zwei 20cm Backformen am Boden und den Seiten mit Backpapier auskleiden. Ofen auf 175 Grad OberUnterhitze vorheizen.
Eier trennen. Eigelbe mit Zucker, Vanillezucker und Wasser aufschlagen, bis eine dicke feste Creme entstanden ist. Eiweiß und Salz zu Schnee aufschlagen und auf die Eiercreme geben. Mehl, Speisestärke und Backpulver auf den Eischnee sieben und mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben.
Teig in die Formen füllen und ca 35 Minuten backen.
Auskühlen lassen und jeden Boden einmal waagerecht durchschneiden. 


Biskuit 2x 15cm
4 Eier
170 gr Zucker
 1Pck Vanillezucker
3 Essl warmes Wasser
1 Prise Salz
100 gr Mehl
100 gr Stärke
1 gehäuften Teel. Backpulver

Herstellung wie oben, nur mit 2x 15cm Backformen und die Böden ca. 30 Minuten backen.
Auskühlen lassen und jeden Boden einmal waagerecht durchschneiden.


Kokossahne-Torte mit Mango-Kompott
(15 oder 20cm Durchmesser)

für das Mango Kompott:
kl. Dose Mango (Abtropfgewicht 250 gr)
200 ml Mangosaft
5 gr Zucker
25 g Speisestärke

Mangos würfeln. Saft mit Zucker vermischen und mit Speisestärke aufkochen.
Sobald es anfängt zu kochen, Mangowürfel dazugeben und kurz köcheln lassen. Auskühlen lassen.

Kokos-Sahne mit weißer Schokolade:
135 gr weiße Schokolade
600 ml Schlagsahne
2 Pck. Sahnesteif
100 gr Kokosraspeln

Schokolade schmelzen und abkühlen lassen. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. Wenn die Schokolade sich kühl anfühlt, Schokolade und Kokosraspeln zur Sahne geben und unterheben. Zügig die Torte füllen.

Zusammenbau:
Unteren Boden auf eine Platte legen und einen Tortenring drumstellen. Kompott in einen Spritzbeutel ohne Tülle geben.
Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und erst einen Cremering, dann innen einen Swirl spritzen. Im Swirl das Kompott dazugeben. Mit den nächsten Böden genauso verfahren und Torte für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. 

 


Käsesahne-Torte mit Pfirsich-Kompott 
(15 oder 20cm Durchmesser)
für das Pfirsich Kompott:
1 kleine Dose Pfirsich (Abtropfgewicht 240gr)
200 ml Pfirsichsaft
20 g Speisestärke

Pfirsiche abtropfen lassen und würfeln. Saft mit Speisestärke aufkochen.
Sobald es zum kochen anfängt, Pfirsichwürfel hinzu geben und einmal aufkochen lassen. Auskühlen lassen.

für die Käsesahne-Füllung:
1 Pck. gemahlene Gelatine
90 gr Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
500 gr Speisequark
Zitronenschale einer halben Bio-Zitrone
250 gr Sahne
1 Pck. Sahnesteif

Gelatine mit Wasser anrühren. Zucker, Vanillin-Zucker, Quark und Zitronenschale verrühren. Gelatine nach Packungsanleitung auflösen. Erst etwa 4 Essl. der Quarkmasse mit Hilfe eines Schneebesens mit der aufgelösten Gelatine verrühren, dann mit der übrigen Masse verrühren. Sahne steif schlagen und unterziehen.

Zusammenbau:
Unteren Boden auf eine Platte legen und einen Tortenring drumstellen.
Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und erst einen Cremering, dann innen einen Swirl spritzen. Im Swirl das Kompott dazugeben. Mit den nächsten Böden genauso verfahren und Torte für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Weiße Ganache 
(Menge reicht für die beiden Torten)
950 gr weiße Schokolade
310 gr Sahne 

Schokolade in Stücke brechen und in der Mikrowelle schmelzen, dabei können noch kleine Stücke enthalten sein. Sahne zum Kochen bringen, über die geschmolzene Schokolade gießen und so lange rühren, bis keine Stückchen mehr enthalten sind - das geht am besten mit einem Schneebesen. Auskühlen lassen (am besten über Nacht).
Beide Torten zweimal ganachieren - in der 1. Runde werden die Krümel gebunden und die Sahnefüllung mit einer Schicht Ganache abgedeckt und in der 2. Runde wird alles glatt gemacht und es wird sichergestellt, dass wirklich keine Sahnefüllung nach außen kommt. Andernfalls kann sich der Fondant später auflösen.
Fondant auf etwas Stärke ausrollen und die Torten damit eindecken.

Wenn das mit dem Fondant jetzt etwas zu schnell für euch war, ich biete Fondant-Basic-Kurse in München und ab Herbst auch in Wien an, hier findet ihr alle Infos dazu: www.mybackkurs.de 

  

Montag, 13. Februar 2017

M -> W einfach mal alles auf den Kopf stellen. Das wird mein 2017.

Letztes Jahr war für mich ziemlich aufregend. Ich habe bei der Handwerkskammer eine Ausnahmebewilligung für das Törtchen verkaufen beantragt, wurde nach einigem Hin und Her zur Prüfung zugelassen, verbrachte den Sommerurlaub hinter meinen Büchern und lernte alles über Hygiene in der Backstube und noch viel mehr. Die schriftliche und praktische Prüfung bestand ich, meldete mein Törtchengewerbe an und wollte dann eigentlich mein Catering starten. Eigentlich? Ja, denn jetzt kam alles anders... und 2017 wird dadurch ein noch viel aufregenderes Jahr werden als ursprünglich geplant.

Mein Mann und ich werden nämlich im Sommer nach Wien ziehen!

 


"Ja...wie jetzt?" werdet ihr euch jetzt vielleicht fragen?

Aaaaalso, das kam so: In den letzten Jahren sprachen wir immer mal wieder sporadisch davon, ob wir nicht nochmal ein paar Jahre in einer anderen Stadt leben wollen. Ende letzten Jahres – kurz nachdem ich meine Ausnahmebewilligung erhalten hatte – schrieb ich mit einer Österreicherin, die auch gerade dabei war, ihre Liebe zum Backen zum Beruf zu machen. Wir unterhielten uns über die Möglichkeiten in unseren jeweiligen Ländern und irgendwann fragte ich meinen Mann, hey warum eigentlich nicht nach Wien ziehen? Auf unserer Liste von potentiellen neuen Städten (Hamburg, Stockholm, Amsterdam) stand Wien zwar seltsamerweise ursprünglich gar nicht drauf, aber je länger wir darüber nachdachten, desto besser hörte sich diese Idee an. Es ist eine "richtige" Auswanderung in ein anderes Land, aber ohne Sprachprobleme und eigentlich sind uns als Bayern die Österreicher ja sogar fast näher als die Hamburger. Immerhin kann ich dort zum Beispiel "Grüß Gott, eine Semmel bitte" sagen, ohne doof angeschaut zu werden. ;)
Außerdem haben wir auch einen engen Bezug zu Österreich, weil wir 2006 im wunderschönen Salzkammergut geheiratet haben und seitdem sicher 50 Mal auf Kurzurlaub dort waren. 
Nachdem mein Mann und ich uns rund 6 Wochen intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hatten, fuhren wir Anfang Januar nach Wien, um unseren Beschluss nochmal zu bekräftigen.
Joa und da sind wir nun. Umzugstermin ist im Sommer. Wir fangen schon an, auszumisten und das neue Leben zu planen. <3 <3


Ihr fragt euch wahrscheinlich, was dann mit meinen Backkursen passieren wird? Ich werde in Wien dann ebenfalls Kurse geben und gleichzeitig auch noch alle paar Wochen nach München pendeln und auch hier weiterhin meine Kurse abhalten.  Wer übrigens vor der Sommerpause ab Juni noch an einem Kurs teilnehmen möchte, sollte schnell sein: Die März- und April-Termine sind bereits alle  fast ausgebucht, ich habe aber noch zwei Extra-Termine im Mai für euch eingeschoben.

Was dann meine weiteren Pläne in Wien sind? Ich träume ja insgeheim schon sehr lange von einem Cafe, was bei den verhältnismäßig günstigen Wiener Mieten auch "einfacher" zu realisieren wäre als in München. Vielleicht mache ich auch ein Cookie-Cafe mit meinen hochgelobten Cookies. Seit Jahren kreiere ich immer neue Cookie-Sorten und immer wieder werde ich angeschrieben, ob ich denn auch mal das Rezept für die eine oder andere Kreationen rausrücke. Sorry Leute! ;)
Aber wer weiß, evt könnt ihr meine Cookies bald kaufen.

Macadamia-Cookies mit weißer Schokolade


Erdnuss-Karamell-Schoko-Cookies

Gebrannte Mandel-Cookies

Heidelbeer-Schoko-Cookies

Falls hier Wiener oder Wien-Begeisterte mitlesen, habt ihr denn noch Tipps für diese schöne Stadt?
Für alle anderen: Nach einem unserer letzten Wien-Urlaube habe ich selbst ein paar meiner Tipps zu Wien aufgeschrieben.

Montag, 9. Januar 2017

Chalkboard-Torte mit Holzlatten

Hui jetzt habe ich aber lange nichts mehr für euch geschrieben.
Nach diesem doch recht arbeitsintensiven Herbst habe ich Mitte Dezember, nach meinen letzten Kursen für 2016, back- und blogtechnisch einfach mal die Beine hochgelegt und so gar nicht ans backen bzw. schreiben gedacht. Muss ja zwischendurch auch mal sein.
Und obwohl ich bereits am 17.12.16 für eine ganz liebe Freundin eine Geburtstagstorte gemacht hatte, konnte ich mich in den letzten Tagen nicht so richtig aufraffen, ein paar Worte dazu zu schreiben.

Außerdem musste meine Zukunft geplant werden. Für 2017 habe ich nämliche ein paar SEHR große Veränderungen in meinem Leben geplant. Wenn es nicht sogar die GRÖSSTE Veränderung ist, die ich bisher angegangen bin. Ihr dürft schon gespannt sein, es hat selbstverständlich wieder mal mit meinem Lieblingsthema, dem Backen zu tun. ;)


Nun aber erstmal wieder zurück zum Thema dieses Artikels: Chalkboard Torte
Mitte Dezember hatte wie gesagt eine Freundin ihren 30. Geburtstag und wünschte sich eine 2stöckige Torte von mir. Da die Einladung (es gab eine richtige Papier-Einladung per Post, ist das nicht super?! Im Jahr 2016 ist das ja leider nicht mehr die Regel und ich muss gestehen, dass auch ich meist nur eine Facebook-Einladung oder SMS verschicke und nicht extra etwas drucken lasse) im Chalkboard-Stil war, war die Grundidee der Torte schnell gefunden.

Eine Chalkboard-Torte stand ohnehin schon länger auf meiner 'to-back-Liste' und auch für die untere Etage probierte ich eine für mich neue Technik aus: Holzlatten-Optik. Dazu gibt es dann bald noch ein ausführliches Tutorial für euch.
In beiden Torten war Schoko-Biskuit mit Himbeer-Mascarpone-Füllung, weiterhin eine meiner absoluten Lieblingsfüllungen.

Ich bin übrigens absolut kein Mal-Talent und hatte seit meiner Schulzeit eigentlich keinen Pinsel mehr in der Hand. Ich denke mal, speziell bei den 'Kreide' Malereien auf der Torte ist wohl noch viel Luft nach oben, aber für meinen 1. Versuch finde ich sie doch zumindest hübsch genug um sie euch zu zeigen.




Claudia schneidet ihre Torte an und ich schaue, ob sie auch alles richtig macht. Hat sie natürlich. :D






An die untere Etage haben sich die Gäste zuerst überhaupt nicht rangetraut, weil sie dachten, das wäre eine Holzplatte, auf der die schwarze Torte eben stand. Und dabei waren besonders die Holzlatten aus Modelierschokolade soooo lecker!



Vielen Dank an Thomas Naumann Photography für die tollen Bilder aus dem Restaurant.

Wie findet ihr denn die Torte? Habt ihr noch Tipps, wie man einfacher auf Torten malen kann? Und habt ihr Interesse an einem kleinen Tutorial zu den Schoko-Holzlatten?

Ich freue mich jetzt auf jeden Fall schon sehr auf das Jahr 2017! 2016 war für mich schon sehr aufregend und toll, aber das wird kein Vergleich zu diesem Jahr!

Ich wünsch euch ebenfalls ein spannendes Jahr oder auch einfach erstmal eine schöne Woche!

Dagi

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