Montag, 11. Dezember 2017

3erlei Punsch - leckere Geschenkidee zu Weihnachten

Letztes Wochenende war ich mal wieder für meine Backkurse in meiner Heimatstadt München. Da Weihnachten nicht mehr weit ist und mein Mann und ich dieses Jahr erstmals ohne unsere Familien in unserem neuem Zuhause in Wien feiern werden, haben wir unseren München-Trip kurzerhand verlängert und unseren beiden Familien Adventsbesuche abgestattet. 
Bei meinen Eltern gab es zum Abendessen Raclette, eigentlich unser traditionelles Weihnachtsessen und sogar Geschenke wurden schon verteilt. Meine Schwester hatte selbstgemachten Punsch mitgebracht, der natürlich auch gleich verköstigt werden musste ääh durfte.
Ich persönlich trinke zur Weihnachtszeit ganz gern mal Glühwein oder Punsch, wobei ich mir das Ganze meist mit Kinderpunsch verdünnen lasse, weil es mir persönlich sonst einfach nicht schmeckt. Der selbstgemachte Punsch besteht aus halb Wein und halb Saft, und ist so also perfekt für Leute wie mich. Den extra dazugegebenen "Schuss" Rum lassen wir da einfach mal beiseite. :D 

Ich habe mir gleich die beiden Rezepte für den Pflaumen-Punsch und den weißen Glühwein geben lassen und mir dann noch ein Rezept für Kinderpunsch ausgedacht. Ich verschenke sehr gerne Leckereien und wollte unbedingt vor Weihnachten Punsch selbst machen und an ein paar liebe Leute verschenken. 

Zurück in Wien flitzte ich sofort zum Supermarkt, besorgte Wein, Säfte und Flaschen und testete die Rezepte. Das Ergebnis seht ihr jetzt hier. Solche Flaschen bekommt ihr normal in Deko-Läden oder den günstigen "Grusch-Läden", oder man nimmt einfach ausgespühlte Weinflaschen o.ä.

Mein persönlicher Favorit unter diesen drei Sorten ist der weiße Punsch, wobei der Zwetschen-Punsch oder die alkoholfreie Variante auch sehr lecker sind. 



Zwetschgen-Punsch
3/4 l Wasser
200 gr Dörrpflaumen
200 gr Zucker
2 Beutel Schwarztee
1,5 Teel. Zimt
1/2 Teel. gem. Nelken
Saft von 2 Zitronen
1/2 l frischer Orangensaft
1 l Rotwein
1/4 l Rum

Wasser, Dörrpflaumen und Zucker kurz aufkochen, Teebeutel, Zimt und Nelken hineingeben und 5 Minuten ziehen lassen. Teebeutel entfernen, die Flüssigkeit mixen und durch einen feinen Sieb streichen. Zitronen- und Orangensaft dazugeben und noch einmal aufkochen. Rotwein und Rum dazugeben und verrühren. 
Direkt servieren oder noch heiß in Flaschen abfüllen. 
Abgekühlte Flaschen im Kühlschrank lagern und binnen 1 Woche aufbrauchen.



Weißer Glühwein
750 ml Weißwein
450 ml naturtrüber Apfelsaft
Zitronenschale von 1 Bio-Zitrone
1 Teel. gemahlenen Ingwer
75 g weißer Kandis-Zucker
75 ml Orangenlikör

Weißwein, Apfelsaft, Zitronenschale, Ingwer und Kandis zusammen in einen Topf geben und alles einmal kurz aufkochen. Falls der Kandis noch nicht geschmolzen ist, noch etwas umrühren. Orangenlikör unterrühren. Direkt servieren oder abkühlen lassen und in Flaschen abfüllen. 
Abgekühlte Flaschen im Kühlschrank lagern und binnen 1 Woche aufbrauchen.



Kinderpunsch
1 l Apfelsaft, naturtrüb
500 ml frischer Orangensaft
400 ml Birnensaft
Saft von 1 Zitrone
1 leicht gehäuften Teel. Zimt
1/2 Teel. Nelken
1 Msp. gem. Ingwer
3 Kardamom-Kapseln, gemörsert
1 Prise Piment
80-100 gr brauner Zucker

Alle Zutaten mischen und einmal aufkochen lassen. Zucker nach Geschmack dazugeben. Direkt servieren oder in Flaschen abfüllen. 

Abgekühlte Flaschen im Kühlschrank lagern und binnen 3-5 Tagen aufbrauchen. 




Ich wünsch euch dann schonmal eine schöne Rest-Vorweihnachtszeit! Habt ihr denn auch schonmal Punsch selbstgemacht?

Dagi 

Mittwoch, 15. November 2017

Winnie Pooh Winterwonderland Sweet Table für den Wettbewerb der Kuchenmesse

Letztes Wochenende fand hier in Wien die Kuchenmesse statt. Eine Messe rund um Torten inklusive eines Tortenwettbewerbs. Wenn du mir bei Facebook oder Instagram folgst, hast du wahrscheinlich schon gesehen, dass ich bei diesem Wettbewerb mitgemacht habe.

Ich muss ehrlich sagen, in den 6 Jahren, in denen ich nun begeisterte Zuckerbäckerin bin, hatte ich irgendwie nie die Ambitionen, bei einem Wettbewerb mitzumachen. Unzählige Arbeitsstunden in ein Projekt zu stecken, um dann am Ende eventuell eine Urkunde dafür zu bekommen - eigentlich nicht so meines. Als ich dann aber vor einigen Monaten erfuhr, dass die Kuchenmesse (die bisher östereichweit immer in Wels bei Linz stattfindet) nun erstmals direkt in Wien gastierte und es auch eine Kategorie für Sweet Tables gibt, musste ich mich einfach anmelden. 

Das Thema für alle Wettbewerbskategorien (Sweet Table,  Hochzeitstorten, Festtagstorten, Freestyle, Zuckerblumen, dekoratives Element und Kindertorten) lautete Winterwonderland.

Mein allererster Gedanke war etwas mit Pinguinen zu machen, aber dann dachte ich mir, das ist dann doch etwas ZU naheliegend - glücklicherweise....es gab nämlich am Ende sehr viele Pinguintorten, vor allem in der Kinderkategorie. :D

Ich wollte aber gerne etwas Lustiges umsetzen...etwas Süßes...etwas das man ansehen und dabei immer neue Details entdecken kann und deshalb immer wieder aufs Neue schmunzeln muss.

Am Ende entschied ich mich für einen

Wintertag im Hundertmorgenwald mit Winnie Pooh und seinen Freunden.



^^Ob der kleine I-Aaah hier schon ahnt, dass er seine Arbeit am Schneemann gleich nochmal von vorne beginnen kann? :D


Nachdem ich mir wochenlang Gedanken um die Umsetzung gemacht hatte, fing ich rund 4-5 Wochen vor dem Wettbewerb mit der heißen Phase an. Bei Obi kaufte ich eine Holzplatte, klebte Füsschen drunter, besorgte Styrodur und schnitt es zu und klebte alles mit einer Heißklebepistole zusammen. Außerdem bestellte ich ein winterliches Hintergrundbild.
Ich wollte unbedingt auch einen zugefrorenen See in der Landschaft haben, auf dem Pooh Schlittschuhlaufen kann und besorgte dafür hellblaue Eisbonbons. Diese zermahlte ich im Mörser (das Ergebnis sah etwas aus wie von Walter White aus Breaking Bad hergestellt. :D :D), legte sie auf ein Backpapier in der gewünschten Form und schmolz sie im Ofen, bis eine durchgehende Bonbonplatte entstand. Da das hellblau der Bonbons nach dem Backen eher  Richtung hellgrün tendierte, druckte mein Mann extra noch einen dunkelblauen Unterleger für den See. Man muss sich nur zu helfen wissen. :D

Ähnlichkeiten zu Breaking Bad sind rein zufällig :D

Anschließend deckte ich die ganze Landschaft (außer dem See) mit Fondant ein.
Nun konnte es endlich mit der Feinarbeit losgehen. Ich formte also in langen Sessions den I-Aah beim Schneemann bauen, einen Winnie Pooh mit Honigtopf und Schlittschuhen und ein Ferkel, das gerade den Berg runterrutscht und gleich in I-Aahs Schneemann landen wird.
Als Krönung modellierte ich den frechen Tigger, der Ferkel gerade den Berg heruntergeschubst hatte. Die Herausforderung bei Tigger war, dass er (wie Tigger das eben so tun) auf seinem Schwanz hüpfte. So war Tigger letztlich auch die aufwändigste Figur, aber am Ende war ich mit ihm sogar am allerzufriedensten.


Ferkel schubsen können Tigger am Allerbesten...Das wird ein Volltreffer!

Alle Figuren inklusive der Bäume formte ich aus Modellierfondant von Saracino, den ich mir erstmals für dieses Projekt gekauft hatte. Danke nochmal für den Tipp Michelle, das hat wirklich super funktioniert. 
Normalerweise arbeite ich eher mit Massa Ticino Fondant, der sich zwar perfekt zum Eindecken, aber tatsächlich nicht optimal zum modellieren eignet.
Die Bäume sehen an sich zwar relativ simpel aus und sind es im Prinzip auch....allerdings dauert es trotzdem lange, bis sie entsprechend geschnitten sind. Die meiste Arbeit machte logischerweise der geschmückte Baum. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie lange ich mit einer Pinzette, Lebensmittelkleber und massig Zuckerperlen dasaß und Perle für Perle unter den "Zweigen" am Baum anbrachte.



Schlittschulaufen? Nein, Pooh der Bär macht lieber erstmal ein Päuschen um Honig zu essen. 
Na klar!


Nomnomnom :'D



Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mir für den Wettbewerb eigentlich leider einen Großteil der gestalterischen Arbeit und der Idee locker hätte sparen können. :-/
Bei der Messe erfuhr ich nämlich, dass die Optik des Sweet Tables letztlich nur zu  20% in die Gesamtwertung einfließt. Zur Anmeldung erhielt man ursprünglich nur die Information, dass bei den Sweet Tables neben dem Aussehen und dem Geschmack auch die Originalität bewertet wird. Was dabei wichtiger ist und was nicht, wurde leider nicht mitgeteilt.
Ich war daher davon ausgegangen, dass diese drei Punkte alle gleich wichtig sind (wie es zum Beispiel bei jedem Hochzeits-Sweet Table der Fall ist).

Apropos Geschmack: Selbstverfreilich hatte ich mir auch hier lange Gedanken gemacht und mich dann für Folgendes entschieden:

- superfluffige Pandan-Cupcakes mit Bratapfelfüllung, 
Zimt-Vanille-Creme und Marzipan
- Schokoladen-Marillen-Cake Pops mit Spekulatius-Stückchen in Bienenform 
- Lebkuchen-Kekse mit Icing-Deko "Honigtopf"


Bei der Jurynachbesprechung erfuhr ich, dass meine Teile zwar alle sehr gut geschmeckt hatten, aber die Teile einer anderen Teilnehmerin eben noch ein bisschen besser waren, weshalb ich Bronze erhielt (wie 4 andere Sweet Tables). Besagte Teilnehmerin erhielt Silber und war damit dann auch Best-of Class. Gold gab es in der Kategorie Sweet Tables nicht, einer der 6 teilnehmenden Sweet Tables erhielt am Ende leider gar keine Wertung.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Jurymitglied Simone, die sich viel Zeit für mich genommen hatte, um mir die Kritikpunkte an meinem Tisches nochmal ausführlich darzulegen. Kritisiert wurden von der Jury unter anderem, dass die Icingkekse nicht 100%ig perfekt aussahen, das Hintergrundbild gefiel der Jury leider nicht so gut und der Saracino-Fondant, den ich auch für die Cupcake-Topper verwendete, schmeckte ihnen leider nicht. Also alles in allem nur kleine Kleinigkeiten und es war wohl auch nur ganz knapp an Silber vorbei.



Hier übrigens alle Gewinner der Kategorie Sweet Table:

Silber (& Gewinner der Kategorie)

Bronze:




Ob ich nochmal an solch einem Wettbewerb teilnehmen würde, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Insgesamt habe ich für die Planung, Einkauf und Durchführung meines Stückes rund 45-50 Stunden gebraucht.
Insgesamt war es eine interessante Erfahrung für mich. Ich weiß jetzt, wie man hüpfende Tigger modelliert und es hat sich mal wieder bestätigt, dass eine gute Zeitplanung sehr viel ausmacht wenn es um einen Sweet Table geht.

Wie gefällt euch denn mein Sweet Table?

Dagi <3 




Mittwoch, 25. Oktober 2017

Kürbiscreme-Bratapfel-Torte und was meine Pläne in Wien machen...

Hoppla, nun habe ich aber eine ganz schön lange Pause vom Bloggen gemacht. 
Im Sommer habe ich sowieso immer eher wenig Lust zum Backen und durch unseren Umzug vor 4,5 Monaten von München nach Wien hatte ich noch dazu auch noch mehr andere Sachen im Kopf.
Pünktlich zum Herbstanfang kam dann zwar auch die Lust am Backen wieder auf, aber für einen neuen Blogeintrag musste es dann jetzt doch sogar Ende Oktober werden.

Den Sommer habe ich u.a. auf dem Prater verbracht. <3 

Hier bin ich also wieder und habe euch auch direkt ein Rezept für eine unheimlich saftige und leckere Bratapfel-Kürbiscreme-Torte mitgebracht. Der Teig ist mit Apfelmus und geraspeltem Apfel zubereitet und dadurch wirklich extrem saftig, die Füllung besteht aus Kürbispüree, gemischt mit einer karamelligen Creme aus gebräunter Butter und ist absolut zum niederknien. <3 

Umhüllt habe ich das Ganze mit Swiss Merengue und als Deko ein paar farblich passende Baisers dazu gemacht, die Rezepte zu diesem herbstlichen Geschmackserlebnis findet ihr weiter unten in diesem Beitrag. 
Das Rezept für den Teig und die gebräunte Buttercreme sind übrigens inspiriert vom genialen Buch "Torten" von Linda Lomeline, die Kürbisvariante ist eine Idee von mir. 


Wer nun noch wissen möchte, was ich in den letzten Monaten in meiner neuen Stadt so gemacht und vor allem geplant habe, bitte weiterlesen, der Rest springt bitte einfach direkt zum Rezept. ;)


Wie ihr wisst, sind mein Mann und ich Anfang Juni nach Wien umgezogen und seitdem hat sich natürlich so einiges getan. 


Mein Süßer geht unter die Gastronomen und wird eine Salatbar (grasgruen-salat.at) eröffnen. Wir haben dafür auch bereits einen perfekten Laden in der Neubaugasse im 7. Bezirk gefunden. Leider ist der Laden sehr renovierungsbedürftig, was für den momentanen Zustand eher stark freundlich gesprochen ist ;) realistisch betrachtet ist es momentan noch eine ziemliche Bruchbude  :D Durch Ämter, Handwerker usw. verzögert sich alles laufend, aber er ist zuversichtlich, dass eine Eröffnung im Januar 2018 klappen könnte. Pünktlich zu den guten Vorsätzen nach Silvester quasi. :) Bei 'grasgrün' wird es neben leckeren Salaten auch Burrito-Bowls, Sandwiches und auch meine 'berühmten' Cookies zu kaufen geben. Ich selbst werde mich nämlich mit einem, und das ist die für euch sicherlich noch viel wichtigere Nachricht, süßen Catering selbstständig machen! 

Eine meiner liebsten Sorten: Macadamia-Cookies mit weißer Schokolade

Ich werde dann schauen, dass ich mehrere Cafes oder Restaurants mit meinen Cookies beliefere und auch private Bestellungen für Hochzeiten, Geburtstage oder ähnliches annehme. Außerdem werde ich mir 2018 einen lange gehegten Wunsch erfüllen und regelmäßig Pop-up-Bakerys veranstalten. Das heißt, ihr könnt vermutlich so alle 1-2 Monate an einem vorher angekündigten Tag meine Leckereien im 7. Bezirk kaufen. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf! 
Außerdem werde ich natürlich weiter meine Backkurse (www.mybackkurs.de) in München und ab November auch in Wien (www.mybackkurs.at) abhalten. 
Ich finde Wien übrigens traumhaft. Es ist herrlich durch die Gassen zu spazieren und die Stadt kennenzulernen. Mittlerweile haben wir auch schon ein paar neue Freunde gefunden und konnten uns schon recht gut einleben. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die kommenden Monate und bin sehr gespannt, was die Zukunft so bringt. <3 <3 




Bratapfel-Kürbis-Torte
für eine 15cm große Torte

Für das Kürbispüree:
1/2 Hokkaido-Kürbis

Ofen auf 180 Grad OberUnterhitze vorheizen. Kürbis schälen und in ca 1-1,5 cm große Stücke schneiden. Auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und 20 Minuten backen, bis sie weich sind. Den weichen Kürbis mit einer Gabel zerkleinern und 250 gr Püree abmessen. 


Für die Böden:
150 gr Butter
2 Äpfel
3 Eier L
120 gr Zucker
120 gr heller Muscovado-Zucker
1 Pck. Vanillezucker
180 gr Mehl
2 Teel. Backpulver
1,5 Teel. Natron
2 Teel. Zimt
150 gr Apfelmus

Ofen auf 175 Grad OberUnterhitze vorheizen und zwei 15cm Backformen unten mit Backpapier auslegen und an den Seiten buttern und mehlen. Butter schmelzen und abkühlen lassen. Äpfel schälen, reiben und 250 gr abmessen. Eier und die Zucker schaumig aufschlagen. Die Butter untermischen und noch ein wenig weiterrühren. Mehl, Backpulver, Natron und Zimt mischen und zur Eiercreme sieben, kurz und gründlich vermischen. Apfelmus und geriebener Apfel dazugeben und kurz verrühren. Den Teig auf die beiden Formen verteilen und 40-45 Minuten backen. Auskühlen lassen und beide Böden einmal waagerecht durchschneiden. 

Kürbiscreme mit gebräunte Buttercreme:
100 gr Butter
75 gr Puderzucker 
50 gr Sahne
1 gestr. Teel. Zimt
230 gr Kürbispüree
Prise gem. Muskat, Nelken, Ingwer und Piment

Die Butter in einem flachen, breiten Topf schmelzen. Bei mittlerer Hitze weiter erhitzen, bis sie eine goldgelbe Farbe angenommen hat. Weiterrühren, bis die Butter leicht nach Karamell riecht und nicht mehr zischt. Butter in eine Schüssel gießen und abkühlen lassen. Abgedeckt in den Kühlschrank stellen, bis sie gestockt ist. 
Butter hell und cremig aufschlagen. Puderzucker und Sahne dazugeben und luftig aufschlagen. Das Kürbispüree mit den Gewürzen unterheben. 

Zusammenbau:

Einen der beiden „unteren“ Böden als späteren „Deckel“ beiseite lecken, damit man oben eine schöne, gerade Kante hat. Den anderen „unteren“ Böden als Boden nehmen und ein Drittel der Creme auf den daraufgeben und glatt streichen. Nun immer abwechseln Boden und Creme auftragen, der oberste Boden bleibt erstmal ohne Creme. Nun für mindestens 2 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. 

Swiss Merengue: 
4 große Eiweiß
160 gr Zucker
200 gr weiche Butter
1 Pck. Vanillezucker
orange Pastenfarbe

Eiweiß und Zucker in einer hitzebeständigen Schüssel über einem leicht köchelnden Wasserbad unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen auf etwa 65 Grad erhitzen, bite die Zuckerkristalle geschmolzen sind.
Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und mit der Küchenmaschine zu einem lockeren Eischnee aufschlagen. Weiterschlagen, bis die Masse abgekühlt ist. Die Masse sollte nicht wärmer als die Butter sein, da diese sonst schmelzen kann.
Nach und nach die weiche Butter stückchenweise einarbeiten, dann 3-5 Minuten schlagen. Durch die Zugabe der Butter fällt der Eischnee zuerst wieder etwas zusammen und nach einiger Zeit wird die Creme wieder fest und hat eine perfekte Konstistenz. Vanillezucker dazugeben und verrühren.
Die Torte rundherum mit einer dünnen Schicht Creme einstreichen, um die Krümel zu binden und für ca 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Creme fest ist. Nun die restliche Creme orange färben und die Torte damit einstreichen. 
Mit den Baiser dekorieren.

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 Baiser:
90 gr Eiweiß 
180 gr Zucker
1/4 Teel. Weinsteinbackpulver
Prise Salz
orange Lebensmittelfarbe

Ofen auf 100 Grad Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Eiweiß mit Zucker über dem Wasserbad unter Rühren mit dem Schneebesen auf 65 Grad erhitzen. Schüssel in die Küchenmaschine setzen, Stärke und Salz dazugeben und ca 10 Minuten aufschlagen, bis die Masse voluminös und glänzend ist. Einen Spritzbeutel mit Lochtülle vorbereiten und vorne zwei Linien mit orangener Pastenfarbe ziehen. Die Baisermasse einfüllen und Tupfer aufspritzen. 
Rund 1 Stunde im heißen Ofen trocknen lassen. Die Baisers sollen sich nicht verfärben und nach dem Backen trocken anfühlen, geg. etwas länger backen.



Montag, 10. Juli 2017

Johannisbeer-Baiser Tartelettes

Ich bin ja ziemliche Naschkatze und liebe alles was süß ist. Aber gerade im Frühling und Sommer stehe ich auch total auf saure-süße Teilchen, wie die Johannisbeer-Baiser-Tartelettes, die ich vor wenigen Wochen für meinen Vintage-Hochzeits-Sweet Table gebacken hatte.
Johannisbeeren und Baiser sind sowieso eine traumhafte Kombination, passen die säuerlichen Beeren doch perfekt zum süßen Baiser. Das Rezept ist recht einfach gehalten, ihr braucht dafür außer dem üblichen Backequipment nur Tartelette-Förmchen, ein Thermometer für den Baiser sowie einen Spritzbeutel und eine Lochtülle.



TIPP: Die Johannisbeeren am besten schon am Abend vorher einzuckern, damit sie richtig schön Saft ziehen. Wenn ihr das aber -wie ich meistens- verpasst, könnt ihr sie auch nur 1-2 Stunden ziehen lassen und dann mit Johannisbeersaft auf 250ml auffüllen.
Habt ihr jetzt auch Lust bekommen? Dann nichts wie ran an die Schneebesen, es lohnt sich:

 

Johannisbeer-Tartelettes mit Baiser
für ca. 15 Stück
Für den Teig:
300 gr Mehl
200 gr Butter
90 gr Zucker
60 gr gemahlene Mandeln
1 Pck. Vanillezucker
3 Eigelbe

Often auf 180 Grad OberUnterhitze vorheizen. Alle Zutaten zusammen kneten und den Teig dünn ausrollen. Teig in Tarteletteförmchen drücken und die Ränder glatt abschneiden. 15 bis 20 Minuten blindbacken, bis der Teig goldbraun ist. Geg. noch einige Minuten ohne Hülsenfrüchte backen. Auskühlen lassen.
 Für die Füllung:
500 gr Johannisbeeren
60 gr Zucker 
1 Pck. Tortenguss



Die Johannisbeeren am Abend vorher einzuckern und Saft ziehen lassen.
Die Johannisbeeren abtropfen lassen, den Saft abmessen und evtl. auf 250 ml auffüllen. Mit dem Tortenguss aufkochen, vom Herd nehmen und die Johannisbeeren unterheben. Auf die Tarteletteförmchen verteilen und auskühlen lassen.

Für das Baiser:
75 gr Eiweiß
225 gr Zucker
50 gr Wasser

Das Eiweiß in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Zucker mit Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
Wenn der Zucker 115 °C erreicht hat, das Eiweiß schlagen.
Wenn der Zuckersirup 118°C erreicht hat, in die Eiweiße eingießen. Nun ca. 5-10 Minuten weiterschlagen, bis die Masse nur noch lauwarm ist. Inzwischen den Ofen auf 180 Grad Oberunterhitze vorheizen.
In einen Spritzbeutel mit Lochtülle geben und Tupfer auf die Törtchen spritzen.
Tartelettes 15 Minuten backen, das Baiser soll sich dabei nicht verfärben.

Hier gehts nochmal zum ganzen Vintage Sweet Table und hier findet ihr das Rezept für meine Pistazien-Limetten-Törtchen mit Marzipan.  Die nächsten Rezepte folgen bald hier auf dem Blog.

Viel Spaß beim Nachbacken!
Dagi

Mittwoch, 5. Juli 2017

Pistazien-Marzipan-Törtchen mit Limettenmousse

Vor kurzem habe ich euch ja bereits meinen großen Vintage Hochzeits Sweet Table vorgestellt, den ich im Juni gebacken und dekoriert hatte. Für dieses Buffet testete ich im Vorfeld viele neue Rezepte und habe nun einige superleckere Törtchen, die ich euch gerne vorstellen möchte.

 

Ein besonderer Wunsch des Bräutigams war ein Törtchen mit Pistazien und Marzipan. Ich suchte deshalb lange nach einem passenden Törtchen und fand....nichts.
Ich suchte dann also generell nach Pistazien Törtchen und fand in den Rezepten der wundervollen Törtchen Törtchen Crew ein Rezept für Pistazien-Törtchen mit Limettenmousse. Darauf kann man doch aufbauen, dachte ich mir, und baute geschwind noch eine Schicht Marzipan ein. :) Damit das ausgerolllte Marzipan auch gut auf den Biskuits hält, kam zwischenrein noch eine Schicht Lemoncurd.

Da das Halbkugel-Pistazien-Törtchen auch am öftesten von euch angesprochen wurde, bekommt ihr nun dieses Rezept als erstes:


Dieses Törtchen war das mit Abstand aufwendigste Törtchen auf dem ganzen Tisch, sind hier doch ziemlich viele Arbeitsschritte nötig:
1. Pistazienpüree herstellen
2. Pistazienfüllung machen
3. Knusperfüllung machen
4. Biskuit backen
5. Marzian ausrollen, Biskuit mit Lemoncurd bestreichen und Marzipan ausrollen
6. Limettenmousse anrühren
7. Törtchen zusammensetzen und tiefkühlen
8. Pistazienguss anrühren und Törtchen damit übergießen

Falls ihr evtl. an fertiges Pistazienpüree kommt, könnt ihr euch den ersten Arbeitsschritt natürlich sparen.

Außer den üblichen Kuchenhelfern wie eine Küchenmaschine benötigt ihr für diese Törtchen:
Halbkugel-Silikonformen (ca 8cm Durchmesser)
Petit-Four Silikonformen (ca. 4cm Durchmesser)
Thermometer
Außerdem ist ein Ausstecher von ca. 6cm Durchmesser für das Ausstechen der Biskuitböden hilfreich, hier kann man sich aber auch mit einem passenden Glas behelfen.


Ihr seht, das ist alles in allem kein schnell umzusetzendes Rezept. Der Vorteil allerdings ist, dass die einzelnen Arbeitsschritte immer wieder tiefgekühlt werden, man kann die Teilschritte also sehr gut im Voraus vorbereiten.

Pistazien-Marzipan-Limetten-Törtchen 
(adaptiert von Törtchen Törtchen)
(für 10 Stück)

Pistazienpüree: 
60 gr Pistazien 
1 Essl. Rapsöl 

Pistazien mit einer Kaffeemühle mahlen, bis eine feste Masse entsteht, Rapsöl dazugeben und verrühren.

Pistaziencreme:  
25 gr Milch
30 gr Sahne
5 gr Zucker
1/2 Blatt Gelatine
15 gr Pistazienpüree
1 Prise Salz

Milch, Sahne, Zucker & Gelatine erwärmen bis diese sich aufgelöst hat. Pistazienpüree untermischen und Salz dazu.

Knusperboden:
20 gr weiße Schokolade, flüssig und warm
10 gr Pistazienpüree
25 gr Keksbrösel
2 Prisen Fleur de Sel

Schokolade mit dem Püree vermischen und leicht mit Salz abschmecken. Keksbrösel dazugeben und sofort in 4cm Silikonformen (10 Stück, es macht nichts, wenn nur der Boden bedeckt ist) aufteilen, flach drücken. Die noch flüssige Pistaziencreme darüber verteilen und einfrieren.

Biskuit:  
30 gr gemahlene Mandeln
20 gr Puderzucker
2 Eigelb
35 gr Mehl
2 Eiweiß
25 gr Zucker 
10 gr flüssige Butter
 Außerdem:
2-3 Essl. Lemoncurd
150 gr Marzipan 
30 gr Puderzucker

Ofen auf 180 Grad Oberunterhitze vorheizen & Backblech mit Backpapier belegen. Mandeln, Zucker & Eigelb cremig aufschlagen. Eiweiß & Zucker zu cremig-festem Schnee schlagen, das Mehl unter die Masse rühren, den Eischnee unterheben & die flüssige Butter zugeben. Auf ein Backpapier verteilen (auf 20x20cm) & 8-10 Minuten backen. Auskühlen lassen. Biskuit dünn mit Lemoncurd bestreichen. Marzipan mit Puderzucker vermischen, ausrollen und auf die das Lemoncurd legen. 10 Stück ausstechen. Die Füllungen auf je einen Biskuittaler drücken und alles einfrieren.

Limettenmousse:
135 gr Sahne, flüssig
2 Blatt Gelatine, eingewicht
175 gr weiße Kuvertüre, gehackt
25 gr Limettensaft
15 gr Zitronensaft
210 gr Sahne, geschlagen
Abrieb von 1/2 Bio-Limette

Sahne aufkochen und die Gelatine darin auflösen, die Kuvertüre zugeben und 2 Minuten stehen lassen. Gut vermischen und den Saft zugeben. Wenn die Masse 32 Grad hat, geschlagene Sahne und Abrieb zugeben. Mousse in Halbkugelformen geben & die gefrorenen Böden so eindrücken, dass der Boden mit der Form abschließt. Einfrieren.

Pistazienguss
120 gr Sahne 
30 gr Wasser
20 gr Glukosesirup
35 gr Zucker
1,5 Blatt Gelatine
190 gr weiße Kuvertüre 
35 gr Pistazienpüree
20 Pistazien für die Deko

Sahne, Wasser, Glukose und Zucker aufkochen. Die eingeweichte Gelatine darin auflösen und die Kuvertüre beigeben. 2 Minuten stehen lassen und gut vermischen. Pistazienpüree unterrühren & auf 25 Grad abkühlen lassen.
Gefrorene Halbkugeln auf ein Gitter setzen und den Guss darübergießen. Abtropfen lassen, auf Törtchenuntersetzer setzen und mit je 2 Pistazien dekorieren. Komplett auftauen lassen und servieren.

Ich fand diese Törtchen extrem lecker und die viele Arbeit lohnt sich wirklich.
Viel Spaß beim Nackbacken!
Dagi



Donnerstag, 29. Juni 2017

Vintage Hochzeits Sweet Table

Bereits letztes Jahr fragte mich die liebe Dana, ob ich denn Lust hätte, für ihre Hochzeit im Sommer 2017 einen Sweet Table zu backen. Klar hatte ich Lust!
Der Tisch sollte im Vintage-Style gehalten sein, was ich sowieso schon ewig mal als Thema für einen Tisch verwurschteln wollte. Ich hatte dazu mir sogar schon vor Jahren einen alten Vogelkäfig gekauft, der seitdem darauf wartete, als Deko-Objekt einen Sweet Table zu verschönern.
Was dabei herausgekommen ist? Seht selbst! Ich denke die Bilder sprechen erstmal für sich, oder?






Als Farbkonzept sollten Weiß, Altweiß, Rosa und Gold verwendet werden, nach einigen Überlegungen entschieden für uns letztlich für folgende Sweets:

- Erdnuss-Salzkaramell-Cupcakes
- Käsekuchen-Törtchen mit Himbeeren
- Macadamia Cookies mit weißer Schokolade
- Pistazien-Marzipan-Törtchen mit Limettenmousse (Rezept hier)
- Johannisbeer-Baiser-Törtchen (Rezept hier)
- Zitronen-Macarons 



 

Die 4stöckige Fondanttorte war gefüllt mit Zitronen-Lemoncurd, Schokoladen-Himbeer  und zweimal Styropor . :D
Soll heißen die beiden unteren Etagen waren Dummies und nur die oberen beiden Etagen mit Kuchen bestückt. Die Braut hatte sich eine extrahohe Hochzeitstorte gewünscht, aber da es ja auch einen umfangreichen Sweet Table geben sollte, wären es sonst zuviel einzelne Stücke für die Gästezahl gewesen. Die Rosen auf der Torte hatte ich bereits ein paar Wochen vorher aus Waferpaper hergestellt.
Insgesamt waren 150 Teile auf dem Tisch plus noch die zwei Etagen Torte. 



Das größte Kompliment bekam ich übrigens am nächsten Tag beim Abbau von Dana selbst:
200 Gäste seien zu ihr gekommen, um ihr zu sagen, dass der Sweet Table sooo lecker und sooo hübsch war - und dabei gab es aber nur 80 Gäste. <3 <3 





Der ganze Sweet Table war für mich ein riesiger logistischer Aufwand - nicht nur, weil es der größte und aufwendigste Tisch bisher für mich war. Wie viele von euch vermutlich schon mitbekommen hatten: Ich bin vor 3 Wochen von München nach Wien umgezogen, die Hochzeit fand aber in der Nähe von München statt. :-O
Im ganzen Umzugsstress der letzten Monate packte ich deshalb schon im April meine Kisten mit Tortenplatten, Etageren, Dekokram, Backzubehör, Kitchenaid, selbst gebastelten Cupcake-Topper aus Spitze usw. und deponierte das Ganze in München. So mussten immerhin 5 Kisten weniger beim großen Umzug mit umgezogen werden. :) :) Ich hatte dann aber natürlich die ganze Zeit die Befürchtung, irgendetwas wichtiges vergessen zu haben - aber außer meinem Lieblings-Teigschaber hatte ich wirklich alles eingepackt. Einen anderen Teigschaber nutzen zu müssen war nun wahrlich kein Beinbruch. ;)



Nachdem wir uns also gut zwei Wochen in Wien eingelebt hatten, ging es auch schon wieder zurück nach München, wo ein 4tägiger Backmarathon auf mich wartete. Die beiden Dummie-Etagen wollte ich eigentlich bereits vorab eindecken und dekorieren, aber dann stellte ich fest, dass ich meine Drehplatten und Glätter bereits in IRGENDEINER der Kisten eingepackt hatte. Also musste ich das nun eben kurz vor der Hochzeit machen. Was macht man denn nicht alles für einen schönen Sweet Table. <3

Am Mittwoch spätnachmittags kamen wir in München an:
Zutaten eingekauft, Abendessen gemacht und gegessen und von 19-23 Uhr bereitete ich die ersten Sachen wie die Cookies vor.


 

Da der Wetterbericht (wie immer, wenn ich etwas wichtiges backen möchte) hochsommerliche Temperaturen mit bis zu 34 Grad vorhergesagt hatte, stand ich am Donnerstag bereits um 7 Uhr morgens auf. So deckte ich also frühmorgens, bei noch angenehmer Kühle, erstmal die Dummies mit Fondant ein. Donnerstag werkelte ich letztlich bis 19 Uhr, am Freitag dann von 8 bis 21 Uhr. Am Samstag wurden dann noch die Cupcakes frisch gebacken, alles zusammengesetzt und pünktlich um 13 Uhr ging es los zur Location.

 



Wie bei allen meinen letzten Sweet Tables half mir mein Mann nicht nur beim Tragen, sondern war auch für den Aufbau des ganzen Tisches zuständig. Wir sind da mittlerweile wirklich ein gutes Team: Ich kümmere mich um die Auswahl der Sweets und der Dekoration und natürlich das ganze Backen - er baut die Platten auf und sorgt für ein stimmiges optisches Konzept. Vielen Dank liebster Jens für deine Hilfe. Ach ja und dann macht er natürlich auch noch die Fotos, die ihr hier seht. <3

 

Der Sweet Table und ich
 

Man könnte meinen, nach so einem Backmarathon habe ich erstmal keine Lust mehr auf backen - das dachte ich auch... zunächst :D
Heute - 5 Tage später - habe ich schon wieder eine Torte gebacken, weil ich morgen auf eine Einweihungsparty hier in Wien eingeladen bin. Es gibt einen Erdbeer-Basilikum-Dripcake, das Rezept werde ich bald für euch aufschreiben.
Ein paar der Rezept des Sweet Tables kommen natürlich auch bald noch für euch. Was würdet ihr denn am liebsten als Erstes nachbacken? Irgendwelche Wünsche?

Wie gefällt euch denn den Vintage-Sweet-Table eigentlich, würde euch sowas für eure Hochzeit auch gefallen?
Ich bin auf jeden Fall ziemlich stolz auf diesen Tisch und obwohl ich das bei fast jedem Sweet Table sage:
Ich denke, das ist der hübscheste Tisch, den ich bisher gebacken habe. Aber so muss das ja auch sein.

Dagi <3
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